Unterwegs mit dem Künstler Herbert Muckenschnabl in Neuschönau

Pfarrverband St. Anton am 10.04.2025

Info Icon Utta Materny

Auch die zweite Fahrt im Rahmen der KEB-Veranstaltung „Unterwegs mit dem Künstler Herbert Muckenschnabl“ war wieder ein voller Erfolg, darin waren sich alle Teilnehmer einig.

Start der Füh­rung war im Pfarr­saal der Gemein­de Neu­schön­au, deren Logo in Form von meh­re­ren Bäu­men der Künst­ler Mucken­schnabl selbst gestal­tet hat. Nach eini­gen Aus­füh­run­gen zu den aus­ge­stell­ten Bil­dern mit Sze­nen aus dem fami­liä­ren Bereich, Moti­ven aus der nähe­ren Umge­bung und mit reli­giö­sen The­men ging es wei­ter zur Dorf­ka­pel­le in Schön­an­ger, die dem Hl. Joseph geweiht ist. Bei der Restau­rie­rung ent­fal­te­te Mucken­schnabl das gan­ze Spek­trum sei­nes Kön­nens, indem er nicht nur das Altar­bild mal­te, son­dern die Ent­wür­fe zu allen ande­ren Ele­men­ten mach­te. Nach die­sen Vor­la­gen bau­ten dann vor­wie­gend orts­an­säs­si­ge Hand­werks­be­trie­be Bän­ke, Altar, Leuch­ter, Glas­fens­ter, Schrän­ke usw.

Im Haus der Fami­lie wur­den die Teil­neh­mer dann von Frau Mucken­schnabl herz­lich begrüßt. Im Ate­lier im Ober­ge­schoss erzähl­te der Künst­ler viel Inter­es­san­tes zu sei­nem Schaf­fen. Er erläu­ter­te, dass er sich nicht auf einen ein­zel­nen Mal­stil fest­le­gen woll­te, son­dern alle Arten der Druck­gra­fik und der Farb­ma­le­rei ver­wen­det. Die Fra­ge, war­um sei­ne Gesich­ter kei­ne ​„Gesich­ter“ haben, beant­wor­te­te er mit der Erklä­rung, dass er mit klar abge­grenz­ten Flä­chen malt ohne Details dar­in. Sei­ne Land­schaf­ten geben auch nicht einen kon­kre­ten Ort wie­der, son­dern sind ​„Wunsch­land­schaf­ten“ nach sei­nen Vorstellungen.

Eine per­sön­li­che Note ver­lieh Mucken­schnabl sei­nen Erzäh­lun­gen mit Anek­do­ten aus sei­nem Pri­vat­le­ben, z.B. wie er zu sei­ner Lehr­amts­stel­le in Gra­fen­au gekom­men ist und wie er und sei­ne Frau ein Paar wurden.

Der Nach­mit­tag fand in einer aus­ge­spro­chen fami­liä­ren Atmo­sphä­re statt, da Frau Mucken­schnabl ihre Gäs­te mit Kaf­fee und selbst geba­cke­nem Kuchen bewir­te­te und man sich bei einem Glas Sekt über das Gese­he­ne und Gehör­te aus­tau­schen konnte.

Text: Utta Materny

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