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Vereine, Verbände, Clubs und Organisationen in St. Anton

Vie­le Ver­ei­ne waren wäh­rend der Nazi­zeit verboten. 

Etli­che wur­den nach dem Krieg wie­der neu gegrün­det, bei ande­ren unter­blieb es.
Eine gan­ze Rei­he der Ver­ei­ne erlo­schen spä­ter ein­fach wegen Mit­glie­der­schwund ohne daß sie defi­ni­tiv auf­ge­löst wurden.

Die 1. Obmann­schaft des christ­li­ches Bau­ern-Ver­ei­nes Passau-Haidenhof

wur­de noch vor der Errich­tung der Seel­sorgs­stel­le in St. Anton auf Anre­gung des dama­li­gen Insti­tutsprä­fek­ten Herrn Mat­thi­as Gras­wald am 21. April 1907 in der Glas­hal­le (beim alten Gast­hau­se) des Georg Königs­bau­er in Hai­den­hof mit 50 Mit­glie­dern durch den Bau­ern­ver­eins­se­kre­tär Ste­phan Bühl aus Lands­hut gegrün­det.
Der Ver­ein bestand bis zum Jah­re 1933.

Der Bibel­kreis

unter der Lei­tung von Frau Lim­mer und Herrn Kret­schmer trifft sich jeden Mitt­woch (nicht in den Feri­en) nach der Abend­mes­se um ca. 20.00 im Pfarr­haus, Neu­bur­ger-Str. 68. Besteht nicht mehr.

Die Blä­ser­grup­pe St. Anton

unter der Lei­tung von Mat­thi­as Edler von Pollak erfreut uns seit eini­gen Jah­ren bei Fest­ver­an­stal­tun­gen und beson­ders bei der Gestal­tung von Got­tes­diens­ten. Seit Sep­tem­ber 2007 lei­tet Tho­mas Birn­dor­fer die Bläsergruppe.

Der Boni­fa­ti­us­ver­ein

in der Pfar­rei St. Anton wur­de durch das Mis­si­ons­fest am 24. April 1921 ein­ge­führt. Herr Dom­kus­tos Hertle aus Mün­chen hielt sei­ner­zeit hier die Ein­füh­rungs­pre­digt. Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Die Bru­der­schaft Unser Lie­ben Frau vom hei­ligs­ten Her­zen Jesu

wur­de auf das Gesuch von Pfar­rer Maidl vom 21. Juli 1925 hin von Bischof Sigis­mund Felix am 18. August 1925 in der Stadt­pfarr­kir­che St. Anton kano­nisch errich­tet. Der Anschluß an die Erz­bru­der­schaft glei­chen Namens in der Kir­che am Foro Ago­na­le in Rom erfolg­te am 25. Novem­ber 1925. Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Die Deutsch-Rus­si­sche Gesellschaft

in Pas­sau wur­de im Okto­ber 2003 gegrün­det. Sie ist aus dem ehe­ma­li­gen deutsch-rus­si­schen Chor Nadesch­da“ her­vor­ge­gan­gen. Es ist ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein, des­sen Zweck es ist, die rus­si­sche Kul­tur im Geis­te der Völ­ker­ver­stän­di­gung den deut­schen Mit­bür­gern nahe zu brin­gen. Sie betei­ligt sich schon seit über fünf Jah­ren an ver­schie­de­nen kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen der Stadt Pas­sau (Mai- und Herbst­dult, Fest der Kul­tu­ren, Euro­päi­sche Wochen, Film­fes­ti­val) und führt selbst erfolg­reich Brauch­tums­ver­an­stal­tun­gen, Dia­vor­trä­ge, Kon­zer­te und Tanz­ver­gnü­gen mit Alt­ein­ge­ses­se­nen und Neu­bür­gern aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on und ihren Nach­fol­ge­staa­ten durch. Die­se gemein­sa­men Tref­fen mit ein­hei­mi­schen Pas­sau­ern und den Aus­sied­lern hel­fen, dass bei­de Sei­ten Ver­ständ­nis für ein­an­der auf­brin­gen und trotz unter­schied­li­cher kul­tu­rel­ler Gewohn­hei­ten sich mit Wohl­wol­len begeg­nen. Je öfter sol­che Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den, des­to eher und bes­ser wer­den sich die unter­schied­li­chen Wahr­neh­mun­gen und Vor­be­hal­te ein­eb­nen, sagen sich die Mit­glie­der der Deutsch-Rus­si­schen Gesell­schaft, wasch­ech­te Pas­sau­er und Zuwan­de­rer. Ein gemisch­ter Chor, Kon­ver­sa­ti­ons­aben­de zum Ver­tie­fen der deut­schen Spra­che und auch ein rus­si­scher Sprach­kurs für die­je­ni­gen, die die rus­si­sche Spra­che erler­nen wol­len, hel­fen bei der Inte­gra­ti­on der Pas­sau­er Neu­bür­ger aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on. Treff­punkt ist jeden Mon­tag um 18.00 Uhr im Jugend­heim von St. Anton, wo die Kir­chen­ge­mein­de ein groß­zü­gi­ges Gast­recht ein­ge­räumt hat, damit der Ver­ein hier sei­nen Auf­ga­ben und Zie­len nach­ge­hen kann. Der Stamm­tisch fin­det jeden letz­ten Frei­tag im Monat um 18.30 Uhr in der Werk­statt der Mit­glie­der Hel­ga und Ger­hard Mader in der Stei­nin­ger­gas­se 2A statt. Vor­sit­zen­de ist Frau Valen­ti­ne Antoni-Maier.

Das Fili­al­in­sti­tut der Eng­li­schen Fräu­lein (Mut­ter­haus Passau-Niedernburg)

wur­de 1907 mit 6 Fräu­lein und 2 Schwes­tern gegrün­det. Sie waren tätig im Josephs­heim als land­wirt­schaft­li­che Win­ter- und Haus­hal­tungs­schu­le mit 5 Lehr­kräf­ten, sowie einer Kin­der­ver­wahr­an­stalt mit rund 75 Kin­dern. Haus­ka­pel­le. Besteht nicht mehr.

Das Fili­al­in­sti­tut der Schwes­tern vom III. Orden des hl. Fran­zis­kus (Mut­ter­haus Mallersdorf)

gibt es seit 1907 in der Dr. Dei­des­hei­me­ri­schen Kli­nik – jetzt Hell­ge-Kli­nik – in der Hoch­stra­ße. Damals mit 1 Obe­rin und 2 Schwes­tern. Heu­te nur mehr zivi­les Pflegepersonal.

Der Frau­en­bund

wird oft als tra­gen­de Säu­le einer Pfar­rei her­vor­ge­ho­ben, wobei es den Frau­en vor allem um Gemein­schaft, um kirch­li­che und cari­ta­ti­ve Auf­ga­ben geht. Die Zweig­stel­le St. Anton des Katho­li­schen Frau­en­bun­des wur­de im Janu­ar 1960 gegrün­det. Die Mit­glie­der tref­fen sich 1x im Monat. Das Pro­gramm bie­tet von reli­giö­sen und kul­tu­rel­len Ange­bo­ten auch Aus­flü­ge und gesel­li­ges Bei­sam­men­sein an. Mit ver­schie­de­nen Aktio­nen wie Advent­ba­sar – Kräu­ter­bu­schen – und Kuchen­ver­kauf wer­den pfarr­li­che und cari­ta­ti­ve Ein­rich­tun­gen unter­stützt. Zeit­wei­se hat­te der Frau­en­bund um die 100 Mit­glie­der. Lei­te­rin ist seit 1990 Frau Rosa Ammerl.
Weil kei­ne Nach­fol­ge als Lei­te­rin gefun­den wur­de, lös­te sich der Frau­en­bund St. Anton am 31.12.2014 auf.

Der Frau­en­kreis Bres­lau­er Straße

gehört heu­te zur Pfar­rei St. Peter. Ver­bleib ungewiß.

Die Grup­pe der Nächt­li­chen Anbe­tung der Män­ner in St. Anton

besteht seit Grün­don­ners­tag, den 29. März 1934. In Fort­set­zung der hl. Stun­de von 7 – 8 Uhr abends, am Don­ners­tag vor dem Herz-Jesu-Frei­tag, hiel­ten immer Män­ner vom Don­ners­tag 8 Uhr abends bis Frei­tag 6 Uhr früh Anbe­tung in der Pfarr­kir­che. Ablö­sung erfolg­te von Stun­de zu Stun­de. Die Grup­pe besteht nicht mehr.

Dies wird heu­te am Kar­sams­tag von Pfarr­ge­mein­de­rat, Kir­chen­ver­wal­tung und inter­es­sier­ten Gläu­bi­gen durchgeführt.

Grup­pe Fami­li­en­got­tes­dienst Frau Eser

Die Kin­der sol­len in der Eucha­ris­tie mit Freun­de Chris­tus ent­ge­gen­ge­hen und mit ihm vor dem Vater ste­hen.“ So heißt es im Direk­to­ri­um für Kin­der­mes­sen und so wur­den auch die­se Got­tes­diens­te erlebt.

Der fes­te Rah­men einer Eucha­ris­tie­fei­er lässt für die Gestal­tung so vie­le Mög­lich­kei­ten frei, daß der Got­tes­dienst für die Kin­der, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen zu einem Erleb­nis wer­den kann war das Cre­do von Frau Adel­heid Eser, die die­se Grup­pe lei­te­te. Sie ver­such­te die Kin­der durch Sym­bo­le, Spiel­sze­nen, eige­nes Gestal­ten und Tän­ze aktiv am Got­tes­dienst teil­neh­men zu las­sen. Durch das Mit­tun von Kin­dern und Erwach­se­nen bei Vor­be­rei­tung und Fei­er kön­nen vie­le geöff­net wor­den für die Bot­schaft des Gottesdienstes.

Die Fami­li­en­got­tes­diens­te wur­den 14tägig gefei­ert. Jeweils am ers­ten Sonn­tag im Monat in St. Anton und jeweils am zwei­ten Sonn­tag im Monat in Chris­ti Him­mel­fahrt. Die­se Got­tes­diens­te wur­den in den Jah­ren von 1994 bis 2002 am Bes­ten besucht und die Gemein­de­mit­glie­der aller Alters­stu­fen haben ger­ne dar­an teil­ge­nom­men. Außer­dem wur­de jeden Frei­tag in der Advents­zeit ein Wort­got­tes­dienst zu ver­schie­de­nen Sym­bo­len oder Hei­li­gen der Vor­weih­nachts­zeit gefei­ert sowie am Hl. Abend die Geburt Jesu. In der Hl. Woche fei­er­te man mit den Kin­dern den Ein­zug in Jeru­sa­lem, das Abend­mahl, Jesu Kreuz­weg, sei­nen Tod und am Abend des Kar­sams­tags fei­er­lich mit Licht­fei­er die Auf­er­ste­hung unse­res Herrn Jesus Chris­tus.
Die Grup­pe besteht nicht mehr.

Jün­ge­ren­kreis

Tätig­keit nicht mehr genau bekannt. Es gab Vor­trä­ge wie Wie neue Sek­ten arbei­ten; Gefahr nicht nur für Jugend­li­che“. War jeden­falls noch 1984 aktiv. Ver­bleib nicht feststellbar.

Das Jugend(chaos)orchester

spiel­te seit 2004 eini­ge Jah­re pro­jekt­be­zo­gen unter der Lei­tung von Chris­toph Rose.
Das waren Pro­jek­te, bei denen jun­ge Musi­ker der Pfar­rei ein­ge­la­den waren, mit­zu­ma­chen.

Der Jugend­chor

Der ers­te Jugend­chor wur­de im Jah­re 1986 von Pfar­rer Josef Krum­ba­cher gegrün­det. Mit­ge­wirkt haben Kaplan Josef Mader und der dama­li­ge Jugend­lei­ter Mar­kus Gnan. Grund dafür war die BDKJ-Bewe­gung in Pas­sau vom kirch­li­chen Jugend­bü­ro (Lei­ter war Car­me­lo Rami­rez). Hier wur­de ein­mal im Monat (jeweils in einer ande­ren Pas­sau­er-Pfar­rei) ein Jugend-got­tes­dienst abge­hal­ten. Immer an einem Sams­tag zur Vor­abend­mes­se. Die­ser Chor wur­de dann immer aktiv, wenn ein Jugend­fest geplant wur­de.
Tref­fen immer in loser Fol­ge. Die zwei­te und eigent­lich offi­zel­le Grün­dung der Eis­bär-Sin­gers“ war 1994 unter dem neu­em Pfar­rer Dr. Josef Wim­mer. Lei­ter des kirch­li­chen Jugend­bü­ro war damals Pfar­rer Hans Man­dl­mai­er, der eini­ge Jah­re zuvor ein Got­tes­lob für Jugend­li­che im Bis­tum eta­blie­ren woll­te. Für das Buch (sog. Eff­a­ta) wur­den die rhyth­mi­schen Lie­der zusam­men getra­gen und die Ver­öf­fent­li­chungs­rech­te erwor­ben. Eff­a­ta war ein durch­schla­gen­der Erfolg. Es gibt mitt­ler­wei­le ein Eff­a­ta 2. Grund für den ers­ten Auf­tritt des St. Anto­ner Jugend­chor war der Christ-König-Sonn­tag
(= Jugend­be­kennt­nis-Sonn­tag).

Beim ers­ten Auf­tritt waren dabei u. a.: Mar­kus Biber, Miri­am Wre­de, Ursu­la Stieb­ler, Clau­dia Rot­ho­fer, Ani­ta Ascher, Bern­hard Saam. Der Auf­tritt war ein sol­cher Erfolg, daß der Wunsch nach einem eige­nen Jugend­chor in St. Anton ent­stand. Schnell fan­den sich auch neue Jugend­li­che, die hier mit­ma­chen woll­ten. Wie­der­um war zunächst nur an einen Chor gedacht, der dann aktiv wird, wenn ein Jugend­got­tes­dienst statt­fin­det. Dies war dann auch 1 bis 2 Jah­re so. Den Namen Eis­bär-Sin­gers“ haben die Jugend­li­chen sich selbst aus­ge­sucht. Sie haben damit Mar­kus Gnan – Spitz­na­me Eis­bär – ein Denk­mal gesetzt. Mit dem dama­li­gen Kaplan (Sali­ter) wur­de die Jugenar­beit dann noch­mals for­ciert. Die dama­li­gen Firm­lin­ge soll­ten in die Jugend­ar­beit der Pfar­rei inte­griert wer­den. Regel­mä­ßi­ge Pro­ben – ein­mal die Woche – wur­den ange­strebt. Dazu wur­de ein pro­fes­sio­nel­ler Chor­lei­ter not­wen­dig. Hier wur­de dann Hr. Chris­toph Rose ange­spro­chen. Auf Anra­ten von Hr. Rose soll­te zunächst ein Kin­der­chor ent­ste­hen (zum Sin­gen von leich­te­ren Lie­dern ‑meist ein­stim­mig). Die bereits bestehen­den Eis­bär-Sin­gers“ waren fort­ge­schrit­te­ner und woll­ten mehr­stim­mig sin­gen. 2001 über­nahm Chris­toph Rose die Eis­bär-Sin­gers“ und grün­de­te damit den Jugend­chor St. Anton, den er bis 10.Juli 2007 zu gro­ßen Erfol­gen führ­te. Vom 01.10.2007 bis 31.07.2008 lei­te­te Mar­ti­na Raab den Chor und seit 01.10.2008 stand er für eini­ge Jah­re unter der Lei­tung von Kat­rin Eber­hardt.
Wöchent­li­che Pro­ben gibt es auch nicht. Wohl aber wird pro­jekt­wei­se zusam­men­ge­tre­ten. Das orga­ni­siert und lei­tet KilianHolzinger.

Die Jugend­grup­pe

Schon in den fünf­zi­ger Jah­ren bestand für Jun­gen und Mäd­chen eine Jung­schar und eine Froh­schar.
Ihr geist­li­cher Betreu­er war Kaplan Max Jor­dan. Die Mäd­chen­schar lei­te­ten Eli­sa­beth Wei­he­rer und Evi Men­acher (spä­ter verh. Groß­hardt). Die­se Grup­pie­run­gen lös­ten sich Ende der Fünzi­ger Jah­re auf. Ab 1998 gab es Grup­pen­stun­den und Spät­schich­ten mit Petra Bur­ger und Kaplan Andre­as Rem­beck. Ab 2000 dann Jugend­grup­pen­lei­ter­run­de mit Kaplan Bern­hard Sali­ter: Kuchen­ver­kauf, 72-Stun­den-Akti­on, Firm­wo­chen­en­de, Früh- und Spät­schich­ten. Im Dezem­ber 2002 schließ­lich das Grün­dungs­wo­chen­en­de der Run­de der Ver­ant­wort­li­chen = RdV“ in Lang­furth. Dama­li­ger Lei­ter Kaplan Sali­ter. Seit März 2003 Kin­der­grup­pen­stun­de jeweils Freitagnachmittags.

Vor­stand der RdV seit Dezem­ber 2003: Ros­ma­rie Gais­bau­er und Sebas­ti­an Mey­er, seit März 2008 Stef­fi Mört­lbau­er (bis März 2009), Tho­mas Weiss und Nico­le Wimmer. 

Bis­he­ri­ge Aktio­nen: Grup­pen­stun­de für Kin­der, 3 Tage Zeit für Hel­den, Ungarn­aus­tausch, Welt-Jugend­tag, Früh­schich­ten, Spät­schich­ten, Firm­wo­chen­en­den, Jugend­treff (seit August 2003), Reno­vie­rung der Kel­ler­räu­me, Nacht der Lich­ter, Jugend­got­tes­diens­te, Oster­ker­zen­ver­kauf, Bil­dungs­wo­chen­en­den, Niko­laus­ak­ti­on, Mit­ar­beit bei den Stern­sin­gern, Sketchabende. 

Teil­neh­mer spä­ter: Miri­am Birn­dor­fer, Simon Fischer, Ros­ma­rie Gais­bau­er, Anne­ma­rie Gier­mei­er, Chris­ti­na Hoff, Anna Jäger, Mike Kick­ner, Sebas­ti­an Mey­er, Stef­fi Mey­er, Tho­mas Weiss, Nico­le Wim­mer.
(c) Eli­sa­beth Wei­he­rer, (c) Ros­ma­rie Gais­bau­er, (c) Gus­tav Gaisbauer


Die Jugend St. Anton ist seit 2007 als Orts­grup­pe
der Christ­li­chen Arbei­ter­ju­gend Pas­sau (kurz: CAJ) orga­ni­siert. Fast
alle Jugend­li­chen bzw. jun­gen Erwach­se­ne sind Mit­glie­der der CAJ. Die
Mit­glied­schaft ist jedoch kein Muss. Gelei­tet
wird die CAJ St. Anton von den Vor­stän­den Kili­an Holz­in­ger und Rapha­el
Leon­hard (zugleich auch Kas­sen­wart). In den Auf­ga­ben­be­reich der Jugend
fal­len die Pla­nung und Durch­füh­rung ver­schie­de­ner Aktio­nen. Sie rei­chen
von der Gestal­tung ver­schie­de­ner Got­tes­diens­te
und Andach­ten bis zum tra­di­tio­nel­len Pfarr­fa­sching.

Das Herz­stück der Jugend ist der Jugend­treff,
wel­cher lie­be­voll mit Treff“ abge­kürzt wird. Ihn gibt es offi­zi­ell seit
2002. Er ist nicht nur Rück­zugs­ort und Treff­punkt. Hier wer­den auch die
ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen und Aktio­nen
der Jugend oder der Minis­tran­ten, bei einem küh­len Getränk bespro­chen.
Der Treff“ steht jedem offen und ver­steht sich als Treff­punkt jun­ger
Men­schen der Pfar­rei. Jeden Mitt­woch fin­det das tra­di­tio­nel­le Berg­fest
statt. Zustän­dig für den Treff“ sind die Treff­war­te
Mat­thi­as Zell­ner und Ste­fan Spit­zen­ber­ger. Öff­nungs­zei­ten sind auf
Face­book, Insta­gram und Tele­gram zu fin­den.

Die CAJ St. Anton ist ver­netzt, nicht nur
inner­halb der Pfar­rei. Auf Deka­nats­ebe­ne sit­zen Tine Putz und Franz
Schlüs­sel­hu­ber für die CAJ St. Anton in der Vor­stand­schaft des BDKJ
Stadt Pas­sau (Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend). Auf
Diö­ze­san­e­be­ne sitzt Tho­mas Ott in der Vor­stand­schaft der CAJ Pas­sau.

Links zum Treff“:
fb​.com/​T​r​e​f​f​S​t​A​nton/
insta​gram​.com/​t​r​e​f​f​s​t​a​nton/
Tele­gram-Chan­nel: t.me/TreffStAnton
(c) Tho­mas Ott

Der Katho­li­sche Arbei­te­rin­nen-Ver­ein Pas­sau-St. Anton

wur­de am 26. Juni 1921 durch Pfar­rer Maidl in der Gast­stät­te »Prinz Hein­rich«, Sedan­stra­ße (heu­te Neu­bur­ger­stra­ße) 62 mit 30 Mit­glie­dern gegrün­det und dem süd­deut­schen- und Diö­ze­san­ver­band Pas­sau ange­schlos­sen.
Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Der Katho­li­sche Arbei­ter­ver­ein Pas­sau-West (Ket­te­ler Werkvolk)

wur­de auf Anre­gung von Pfar­rer Maidl am Micha­e­li­tag, den 29. Sept. 1918 in Bei­sein des Diö­ze­san­prä­ses Dom­vi­kar Msgr. Dr. Karl Dangl, im Neben­zim­mer des Peschlkel­lers (Spi­tal­hof) der Ver­ein mit 17 Mit­glie­dern gegrün­det. Den Gesel­len­ver­ei­nen folg­ten bald die Arbei­ter­ver­ei­ne, haupt­säch­lich für die in den Fabri­ken täti­gen Arbei­ter. Es galt, die noch Gläu­bi­gen zu sam­meln und zu schu­len.
Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Katho­li­sche Arbeit­neh­mer Bewe­gung KAB

Sozi­al­po­li­ti­sche und arbeits­recht­li­che Dis­kus­sio­nen waren die The­men im Gast­haus HEINZ (Spi­tal­hof­stra­ße) und in der Anto­i­nus­man­sar­de. War jeden­falls noch 1984 aktiv. Ver­bleib ungewiß.

Katho­li­sche Eltern­ver­ei­ni­gung für die Schu­le Haidenhof-Passau

wur­de auf Anre­gung von Pfar­rer Maidl in einer Ver­samm­lung im Königs­bau­er­schen Gast­hau­se in Hai­den­hof am 6. Sep­tem­ber 1919 gegrün­det.
Nach dem Wil­len des Hoch­wür­di­gen Herrn Bischofs soll­te für jede Volks­schu­le eine katho­li­sche Eltern­ver­ei­ni­gung bestehen.
Wan­der­te bei der Abtren­nung von St. Peter am 01.12.1965 in die neue Pfarrei.

Der Katho­li­sche Frau­en- und Müt­ter­ver­ein St. Anton

wur­de auf das Gesuch des Stadt­pfarr­am­tes St. Anton vom 10. April 1916 hin vom Hochw. H. Bischof Sigis­mund Felix durch Urkun­de vom 13. April 1916 kano­nisch errich­tet und am 25. April 1916 der Erz­bru­der­schaft in Regens­burg aggre­giert. Der Ver­ein war bis in die sieb­zi­ger Jah­re aktiv und besteht heu­te nicht mehr.

Der Katho­li­sche Gesel­len­ver­ein Pas­sau-West (Kol­pings­fa­mi­lie)

Adolf Kol­ping, der Gesel­len­va­ter, hat­te bereits 1846 mit der Grün­dung von sol­chen Ver­ei­nen als Boll­werk gegen den Unglau­ben begon­nen. Unser Ver­ein wur­de von Expo­si­tus Maidl am 29. Dezem­ber 1909 im Gast­hau­se Kirntha­ler, Wind­schnur (jetzt Neu­bur­ger­stra­ße 1a) mit 17 Mit­glie­dern gegrün­det und dem Gesamt­ver­band der katho­li­schen Gesel­len­ver­ei­ne Deutsch­lands ange­schlos­sen. Am Sonn­tag, 13. Okto­ber 1918 fei­er­te der Ver­ein sei­ne Fah­nen­wei­he mit Fest­got­tes­dienst in St. Anton.
Ver­ein besteht nicht mehr.

Der Katho­li­sche männ­li­che Jugend­ver­ein St. Anton

wur­de 1924 gegrün­det. Im Jah­re 1928 bekam der­sel­be auch eine schö­ne Fah­ne mit dem Bil­de des hl. Aloi­si­us.
Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Der Katho­li­sche weib­li­che Jugend­ver­ein St. Anton

wur­de am 8. März 1925 mit 37 Mit­glie­dern im St. Josephs­heim gegrün­det, dem Diö­ze­san­ver­band und dem Süd­deut­schen Ver­band für katho­li­sche weib­li­che Jugend­ver­ei­ne ange­schlos­sen.
Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Katho­li­scher Preß­ver­ein St. Anton mit Volks­bi­blio­thek, nun­mehr St. Micha­els­bund mit Pfarrbücherei

Zur Pfle­ge des katho­li­schen Pres­se­we­sens und Schrift­tums wur­de am 20. Febru­ar 1916 der Ver­ein von Pfar­rer Maidl gegrün­det mit über 50 Mit­glie­dern und der Zen­tra­le in Mün­chen ange­glie­dert. Die Eröff­nung war am 19. April vor­mit­tags. Die Pfarr­bü­che­rei war unter­ge­bracht Sedan­stra­ße (heu­te Neu­bur­ger­stra­ße) 66 im Mes­ner­haus, der Stel­le des heu­ti­gen Pfarr­ho­fes. Der Anfangs­be­stand waren 500 Bücher. 1917 war die­ser bereits auf 829 Bän­de ange­stie­gen. 1924, zu Beginn des Pfarr­hof­bau­es, wur­de die Büche­rei ins Par­terre in das vor­ma­li­ge Pfarr­haus und jet­zi­ge Koope­ra­to­ren­haus Sedan­stra­ße (jetzt Neu­bur­ger­stra­ße) 76 verlegt. 

Am 01.Januar 1941 muß­te die Büche­rei aus poli­ti­schen Grün­den ein­ge­stellt wer­den. Laut Sta­tis­tik gin­gen die Aus­lei­hen aber weiter. 

Nach dem Krieg 1945 muß­te sich die Büche­rei mit der Pfarr­ju­gend und dem Kir­chen­chor das ein­zi­ge vor­han­de­ne Zim­mer tei­len, bis 1972 end­lich im jet­zi­gen alten Pfarr­haus wie­der ein eige­ner Raum zur Ver­fü­gung stand. Dort konn­te dann auch der Buch­be­stand erwei­tert und auch mit der Cas­set­ten­aus­lei­he begon­nen wer­den. 1976 kam dann ein Schreib­tisch und eine Kin­der­buch­kis­te sowie das ers­te offe­ne Dop­pel­re­gal dazu. Im Herbst 1979 zog die Büche­rei in den heu­ti­gen 45 qm gro­ßen Raum um. Damit lag sie deut­lich über dem Diö­ze­sandurch­schnitt. Der Bestand umfasst zur Zeit 1800 Roma­ne, 1600 Sach­bü­cher. 3200 Kin­der­bü­cher, 290 Comics, 880 Musikcassetten.

Zwi­schen 6000 – 7000 Aus­lei­hun­gen gibt es im Jahr. Lei­te­rin seit 1947 ist Frau Eli­sa­beth Wei­he­rer. Sie wur­de 1990 durch die Ver­lei­hung des gol­de­nen Ehren­zei­chens des St. Micha­els­bun­des für die­sen selbst­los geleis­te­ten Dienst gewür­digt. Sie schied aus gesund­heit­li­chen Grün­den Ende Janu­ar 2016 aus ihrem Dienst für die Pfarr­bü­che­rei aus.

Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen sind: Maris­sa Moskal­uk (seit 37 Jah­ren), Eva Lüt­ter­felds (seit über 20 Jah­ren) und Chris­ti­ne Hoff (seit 3 Jah­ren). Text: (c) Eli­sa­beth Weiherer

Clau­dia Rot­ho­fer (heu­te Dre­her) been­de­te 2004 ihre über zwan­zig­jäh­ri­ge Tätig­keit. Sie über­nahm dann im Febru­ar 2016 nach dem Aus­schei­den von Frau Wei­he­rer die Lei­tung der Pfarrbücherei. 

Tätig­keits­be­richt 2017 der Pfarr­bü­che­rei
- Aktu­el­ler Bestand an sog. Print­me­di­en:
o Kas­set­ten 593
o Sach­bü­cher 1.255
o Romane/​Jugendbücher 1.343
o Kin­der­bü­cher (incl. Kin­der­sach­bü­cher) 2.747

→ Gesamt­be­stand 5.938
- Rund 90 akti­ve Leser nutz­ten die Pfarr­bü­che­rei wäh­rend des Jah­res regel­mä­ßig, um sich Bücher und Kas­set­ten aus­zu­lei­hen;

- Ent­lei­hun­gen im Jahr 2017:
o Kas­set­ten 283
o Sach­bü­cher 468
o Romane/​Jugendbücher 659
o Kin­der­bü­cher (incl. Kin­der­sach­bü­cher) 1.745

→ Gesamt­ent­lei­hun­gen 3.155
- Die Büche­rei war im Jahr 2017 rund 140 Stun­den geöff­net

(Frei­tags: 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr, nicht in den Schul­fe­ri­en,
Sonn­tags: 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr und 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr,
nach Abspra­che 12 mal jeweils eine Stun­de für die Kin­der­gär­ten
St. Eli­sa­beth und St. Josef)
- Mit den bei­den Kin­der­gär­ten St. Eli­sa­beth und St. Josef wur­den Son­der­öff­nungs­zei­ten ver­ein­bart.

- Die Büche­rei­ar­beit tei­len sich ins­ge­samt fünf ehren­amt­li­che Hel­fer.

Die Anschaf­fung neu­er Medi­en wur­de finan­ziert durch die Unter­stüt­zung der Pfar­rei St. Anton (Kol­lek­te Micha­els­bund, Erlös vom Palm­bu­schen­bin­den) und den Mit­glieds­bei­trä­gen.
Ein herz­li­ches Vergelt´s Gott dafür!!
Das Büche­rei­team freut sich auf Ihr Kom­men und heißt alle alten“ und neu­en Lese­rin­nen und Leser herz­lich will­kom­men!
Text: (c) Clau­dia Dreher

Der Kin­der­chor

wur­de 1979 von Frau Irm­gard Kastl ins Leben geru­fen und bis 1996 gelei­tet. Danach war eine län­ge­re Pau­se und wur­de am 07.11.2001 von Pfar­rer Josef Wim­mer und Chris­toph Rose neu gegrün­det. Dem Sän­ger­nach­wuchs eine Chan­ce war das Mot­to. Im Janu­ar 2008 über­nahm ihn Bern­hard Braun und seit 01. März 2009 lei­te­te ihn Kat­rin Eber­hardt für kur­ze Zeit.wurde 1979 von Frau Irm­gard Kastl ins Leben geru­fen und bis 1996 gelei­tet. Danach war eine län­ge­re Pau­se und wur­de am 07.11.2001 von Pfar­rer Josef Wim­mer und Chris­toph Rose neu gegrün­det. Dem Sän­ger­nach­wuchs eine Chan­ce war das Mot­to. Im Janu­ar 2008 über­nahm ihn Bern­hard Braun und seit 01. März 2009 lei­te­te ihn Kat­rin Eber­hardt für kur­ze Zeit.
Zur Zeit inaktiv.

Kin­der­grup­pe

Nach län­ge­rer Pau­se grün­de­te Frau Adel­heid Eser im Sep­tem­ber 1991 eine neue Kin­der­grup­pe für Kin­der der 1. Klas­se. 1996 haben eini­ge Mäd­chen (Anna-Katha­ri­na Eser, Julia Egl­ho­fer, Fran­zis­ka Peut­ler, Miri­am Weis­he­it­in­ger, Mela­nie Walen­ta) begon­nen (anfangs jeweils zu zweit) eine Kin­der­grup­pe zu lei­ten. Immer mehr Kin­der tra­fen sich diens­tags bzw. frei­tags im Jugend­heim zur Grup­pen­stun­de, um dort zu spie­len, zu bas­teln, in der Gemein­schaft Pro­ble­me und relig­lö­se Fra­gen zu bespre­chen, über Fil­me zu dis­ku­tie­ren und vie­les mehr. In den letz­ten Jah­ren waren es 90 bis 95 Kin­der, die regel­mä­ßig die Grup­pen­stun­den besuch­ten. Ein Höhe­punkt in den Kin­der­grup­pen war jedes­mal die Über­nach­tung im Jugend­heim, die mit einer aben­teu­er­li­chen Spiel­rei­se am spä­ten Nach­mit­tag begann, nächt­li­chem Geis­tern beim Pfar­rer und am nächs­ten Mor­gen mit dem Früh­stück ende­te. Bei den krea­ti­ven Som­mer­fes­ten um die Kir­che St. Anton her­um fei­er­ten die Kin­der mit ihren Eltern, Geschwis­tern und dem Pfar­rer gemein­sam. Im Jahr 1999 haben die Grup­pen­kin­der eine Paten­schaft für ein Mäd­chen in Bra­si­li­en über­nom­men.
Noch heu­te hat Anna-Katha­ri­na Eser Kon­takt zu die­sem Paten­kind Maci­clei­de und zu Sr. Aure­tia, der Lei­te­rin des Stra­ßen­kin­der­pro­jek­tes in Turma do Flau in Reci­fe.
Die Grup­pen bestehen nicht mehr.

Der Kind­heit-Jesu-Ver­ein

(»Päpst­li­ches Werk der hl. Kind­heit«) wur­de mit der Grün­dung der Seel­sor­ge in St. Anton 1913 ins Leben geru­fen.
Besteht heu­te nicht mehr.

Kir­chen­chor

Mit der Ein­wei­hung der Kir­che am 18. Dezem­ber 1910 und der Abhal­tung der Got­tes­diens­te stell­te sich auch das Bedürf­nis nach einem Kir­chen­chor ein. Die Sache ging aber nicht so ein­fach. Beim Fest­got­tes­dienst anläß­lich der Ein­wei­hung ver­sa­hen noch die Her­ren Alum­nen vom Kle­ri­kal­se­mi­nar den Chor.Auf der Suche nach einem Chor­re­gen­ten und Orga­nis­ten fiel Pfar­rer Maidl der 20jährige Buch­hal­ter des Rechts­an­wal­tes Hörtrei­ter, Fritz Drechs­ler, »in die Hän­de« und wur­de von ihm als Chor­lei­ter verpflichtet. 

Er übte die­ses Amt bis 1921 aus. Auf der alten gebrech­li­chen Votiv­kir­chen­or­gel, die nach St. Anton ver­bracht wur­de, wal­te­te Drechs­ler als ers­ter Chor­re­gent, Orga­nist und Bas­sist sei­nes Amtes an den Sonn-und Fei­er­ta­gen. Herr Drechs­ler muß­te anfangs Febru­ar 1915 beim 1. Infan­te­rie-Regi­ment in Mün­chen ein­rü­cken. Auf ein Gesuch des Pfarr­am­tes vom 27. Febru­ar 1915 wur­de der­sel­be unterm 1.März 1915 nach Pas­sau ver­setzt, damit er am Frei­tag abends bei den Kriegs­an­dach­ten und an Sonn- und Fei­er­ta­gen beim Pfarr­got­tes­diens­te den Chor ver­se­hen konnte. 

Als Herr Drechs­ler dann ins Feld kam, wur­de durch wie­der­hol­te Ein­ga­ben des Pfarr­am­tes erreicht, daß der­sel­be hier­her nach Pas­sau zum Ersatz-Batail­lon des 16. Infan­te­rie-Regi­ments ver­setzt wur­de, um kirch­li­che Diens­te leis­ten zu kön­nen. Soviel zur Historie.

Wie es so im Leben ist, gab es auch hier hohe Zei­ten mit qua­li­ta­ti­vem Chor­per­so­nal und auch Zei­ten, in den der Chor zu kämp­fen hat­te, um zu über­le­ben. Seit rund 10 Jah­ren hat sich der Chor wie­der sta­bi­li­siert, weil zu den bewähr­ten Chorsänger/​innen immer wie­der jun­ge Kräf­te hin­zu­stie­ßen. Damit hat sich der Chor wie­der ein hohes musi­ka­li­sches Niveau erar­bei­tet. So wer­den ins­be­son­de­re an den Hoch­fes­ten des Jah­res klas­si­sche Mes­sen von bekann­ten und unbe­kann­ten Meis­tern auf­ge­führt, fer­ner Auf­trit­te bei Fest­ver­an­stal­tun­gen und Got­tes­dienst­ge­stal­tung an Sonn­ta­gen des Kir­chen­jah­res. Die der­zei­ti­ge Chor­stär­ke besteht aus 25 Personen.

Die Chor­lei­ter

18.12.191031.01.1919 Fritz Drechs­ler (mit Kriegsunterbrechungen)

19191923 Dr. Vagacs

192331.07.1936 Lud­wig Heuberger

01.08.193626.08.1939 Josef Spörkl

19401945 Hanns Heudobler

19461948 Hein­rich Wimmer

19481949 Dr. Stühler

194928.02.1998 Johann Schmid + 25.02.2001

01.03.199801.07.1998 Sil­via Wallner

01.10.199831.07.1999 Micha­el Tausch

01.09.199931.12.2004 Dr. Ste­fan Brembeck

01.01.200531.07.2008 Pfr. Josef Bader

15.08.200815.10.2008 Kat­rin und Mar­kus Eberhardt

16.10.200828.02.2009 Bern­hard Braun

01.03.200900.00.2017 Dr. Mar­kus Eberhardt

00.00.2017 — Chris­toph Rose

Ein Vocal­quar­tett mit vier Solis­ten aus dem Kir­chen­chor über­nimmt eben­falls die musi­ka­li­sche Gestal­tung von Got­tes­diens­ten. Kan­tor ist seit vie­len Jah­ren Fritz Sei­bold. Nicht zu ver­ges­sen die Orgelspieler.

Was wären Got­tes­dienst­li­che Fei­ern ohne Orgelspiel! 

Frü­he­re Orga­nis­ten waren u. a.: Eli­sa­beth Six, Ker­sti Mund, Micha­el Radu­les­cu, Wal­ter Veits, Dr. Sieg­fried Wei­gert, Hein­rich Wim­mer, Kath­rin Eber­hardt, Flo­ri­an Hoch, Flo­ri­an Kölbl. 

Die aktu­el­len Orga­nis­ten sind: Dr. Ste­fan Brem­beck, Kili­an Holz­in­ger, Robert Kabuye, Chris­toph Rose, Wolf­gang Saam, Sybil­le Wolkenhauer. 

Bei Fami­li­en­got­tes­diens­ten gestal­te­te oft Herr Chris­ti­an Vogel mit sei­ner Gitar­re den musi­ka­li­schen Teil der Feier.

Kol­ping­fa­mi­lie Pas­sau / Kol­ping­haus Pas­sau Nibe­lun­gen­stra­ße 13

Im Mai 1946 wur­de im Peschl­saal in der Roß­trän­ke in Pas­sau die Kol­pings­fa­mi­lie wie­der gegrün­det.
Das Päse­samt über­nahm Pfar­rer Was­mei­er. Nach zwei­jäh­ri­ger Tätig­keit trat Prä­ses Was­mei­er am 22. Sept. 1947 von die­sem Amt zurück.
Nach­fol­ger als Prä­ses der Kol­ping­fa­mi­lie Pas­sau wur­de im Herbst 1947 Kaplan Fritz Fasching.
Ein wich­ti­ges Ziel von Prä­ses Fritz Fasching war, der Kol­ping­fa­mi­lie Pas­sau zu einem Ver­samm­lungs­raum, bzw. einem­Haus zu ver­hel­fen.
Nach meh­re­ren für die Kol­pin­g­ar­beit untaug­li­chen Pro­jek­ten in ver­schie­de­nen Gast­häu­sern der Stadt Pas­sau, konn­te mit mas­si­ver Unter­stüt­zung des Bischofs Dr. Simon Lan­ders­dor­fer und des Dom­ka­pi­tels das Gast­haus Zur Lau­be” als Kol­ping­haus im April 1949 über­nom­men wer­den.
Im Kol­ping­haus Zur Lau­be” in dem 29 jun­ge Män­ner unter gebracht waren, ent­fal­te­te sich ein blü­hen­des Ver­eins­le­ben. Es zeig­te sich aber, daß das Kol­ping­haus Zur Lau­be” den Bedürf­nis­sen der Kol­ping­fa­mi­lie auf Dau­er nicht grecht wur­de. Vor allem fehl­te ein Saal, der für die gesell­schaft­li­chen Ver­an­stal­tun­gen erfor­der­lich war.
So wur­den Über­le­gun­gen ange­stellt, an das Kol­ping­haus Zur Lau­be” einen Erwei­te­rungs­bau zu errich­ten oder einen Neu­bau in einem Stadt­vier­tel in Pas­sau zu erstel­len.
Der Vor­stand der Kf. Pas­sau ent­schied sich für einen Neu­bau des Kol­ping­hau­ses mit Saal. Plä­ne wur­den geschmie­det, Eigen­ka­pi­tal wur­de gesam­melt. Es wur­de ein eige­ner Ver­ein Kol­ping­haus e.V.” gegrün­det.
Bei der Suche nach einem Bau­platz für ein neu­es Kol­ping­haus, war das Kol­ping­mit­glied Herr Kip­ka der Kf. Pas­sau sehr behilf­lich. Er hat­te her­aus­ge­fun­den, daß in der Nibe­lun­gen­stra­ße noch zu haben wäre. Die Bemü­hun­gen um den Platz und die Ver­hand­lun­gen mit dem Besit­zer Herrn Käser (Gärt­ne­rei Käser) und dem Bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at gestal­te­ten sich schwie­rig. Meh­re­re Bau­plät­ze stan­den zur Debat­te und wur­den in die Pla­nung mit­ein­be­zo­gen.
Plötz­lich wur­de nach vie­len Sit­zun­gen und Pla­nun­gen des Ver­eins Kol­ping­haus” das Pro­jekt Nibe­lun­gen­stra­ße” allen ande­ren Bau­pla­nun­gen vor­ge­zo­gen. Nach Ver­hand­lun­gen in Pas­sau, Mün­chen, Nürn­berg (Lan­des­ar­beits­amt) und Bonn konn­te am 24. Mai 1954 die Grund­stein­le­gung für das neue Kol­ping­haus” in der Nibe­lun­gen­stra­ße in Pas­sau erfol­gen.
Zu Pfings­ten 1955, ein gutes Jahr nach der Grund­stein­le­gung, konn­te das neue Kol­ping­haus, in Ver­bin­dung mit einem inter­na­tio­na­len Grenz­land­tref­fen ein­ge­weiht wer­den.
Höhe­punkt die­ses glazvol­len Fes­tes der Kol­ping­fa­mi­lie Pas­sau war die Ver­le­sung einer Bot­schaft Papst Pius XII. an die Kol­ping­s­öh­ne durch den dama­li­gen Diö­ze­san­bi­schof Simon Kon­rad.
Das neue Kol­ping­haus war bereits in kur­zer Zeit voll belegt und es bil­de­te sich eine gute Haus­ge­mein­schaft.
In das Kol­ping­haus dräng­ten jetzt nicht nur Gesel­len, und jun­ge Leu­te aus ande­ren Berufs­grup­pen, son­dern auch Lehr­lin­ge.
Des­we­gen wur­den auch Über­le­gun­gen geführt, das dau­ernd unter­be­leg­te Mäd­chen­wohn­heim in der Ostuz­zi­stra­ße auf­zu­lö­sen und dafür ein Lehr­lings­heim ein­zu­rich­ten. Die Errich­tung des Lehr­lings­hei­mes in der Ostuz­zi­stra­ße erfolg­te im Jah­re 1958.
Zum Lei­ter des neu­en Lehr­lings­hei­mes in Pas­sau wur­de der Kol­ping­prä­ses von Zwie­sel H.H. Karl May­er ernannt. Zugleich wur­de Herr Karl May­er als Stu­di­en­rat und Reli­gi­ons­leh­rer an die Städt. Berufs­schu­le beru­fen.
Prä­ses Fritz Fasching for­der­te in Ver­samm­lun­gen in die­ser Zeit immer wie­der, daß in den Pfar­rei­en der Stadt Pas­sau, Kol­pings­fa­mi­li­en gegrün­det wer­den soll­ten. Er ver­sprach sich davon eine Stär­kung des Kol­ping­wer­kes.
Die Kol­ping­mit­glie­der aus der Pfar­rei nah­men die­se Anre­gung von Prä­ses Fritz Fasching auf und schlos­sen sich zu einer neu­en Kol­ping­fa­mi­lie zusam­men.
Anläß­lich des Besu­ches von H.H. Gene­ral­prä­ses Hein­rich Fischer bei der Pas­sau­er Kol­ping­fa­mi­lie, wur­de am Sonn­tag, den 07. Okt. 1962 in der Pfarr­kir­che St. Anton die neue Kol­ping­fa­mi­lie aus der Tau­fe geho­ben.
Das Prä­se­samt der Kol­ping­fa­mi­lie St. Anton wur­de dem Kaplan H.H. Josef Schmidt über­tra­gen. Die Ver­samm­lun­gen wur­den im Neben­zim­mer der Gast­stät­te Heinz” in der Spi­tal­hof­stra­ße 62 durch­ge­führt. Die Zahl der Kol­ping­mit­glie­der betrug 35 Per­so­nen. Im Okto­ber 1963 wur­den die Ver­samm­lun­gen von der Gast­stät­te Heinz” in das Lehr­lings­heim in der Ostuz­zi­stra­ße ver­legt.
In der Gene­ral­ver­samm­lung der Kol­ping­fa­mi­lie St. Anton trat Kaplan Josef Schmidt am 13. Mai 1964 von sei­nem Amt als Prä­ses zurück. Neu­er Prä­ses wur­de H.H. Karl May­er. Unter Füh­rung von Prä­ses Karl May­er ent­wi­ckel­te sich ein inten­si­ves Gemein­schafts­le­ben.
Im Okto­ber 1964 trat Mon­si­gno­re Fritz Fasching als Diö­ze­san­prä­ses zurück. Neu­er Diö­ze­san­prä­ses wur­de mit Wir­kung vom 23.10.64 Prä­ses Karl May­er von der Kf. St. Anton.
Im Okto­ber 1964 trat eine wei­te­re Ände­rung im Kol­ping­haus ein. Prä­ses Fasching gab sei­ne Woh­nung Im Kol­ping­haus auf und bezog sein neu­es Haus in der Mozart­stra­ße. In die Prä­ses­woh­nung zog Hans Wür­din­ger, lang­jäh­ri­ges Kol­ping­mit­glied, mit sei­ner Fami­lie ein. Frau Wür­din­ger über­nahm am Okt. 1964 die Küchen­füh­rung. Hans Wür­din­ger über­nahm die Auf­ga­be, den Prä­ses ehren­amt­lich in der Füh­rung des Kol­ping-hau­ses zu unter­stüt­zen.
Zum 01 Dezem­ber 1964 trat Mon­si­gno­re Fritz Fasching als Prä­ses der Kf. Pas­sau zurück. Damit ver­bun­den war der Rück­tritt als Haus­prä­ses der KH Pas­sau. Für Prä­ses Karl May­er war es nun selbst­ver­ständ­lich das Prä­se­samt der Kf.Zentral und die des Haus­prä­ses zu über­neh­men. Für Stu­di­en­rat Karl May­er war es eine erheb­li­che Belas­tung gleich meh­re­re Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen. Reli­gi­ons­leh­rer an der Berufs­schu­le, Prä­ses der Kf. St. Anton, und Zen­tral Haus­prä­ses des Kol­ping-hau­ses, Lei­ter des Lehr­lings­heims.
In der Gene­ral­ver­samm­lung der bei­den Kol­pings­fa­mi­li­en Pas­sau Zen­tral und Pas­sau St. Anton am 15.03.1965 wur­de beschlos­sen, die Kf. Zen­tral und Pas­sau St. Anton wie­der zusam­men­zu­le­gen. Die Kf. St. Anton wur­de damit auf­ge­löst.
Prä­ses Karl May­er setz­te die gute Arbeit von Prä­ses Fritz Fasching. (17Jahre Prä­ses). Lei­der konn­te Prä­ses May­er sein Amt nicht lan­ge aus­üben. Er erkrank­te schwer und ver­starb am 4. April 1967 im Alter von 46 Jah­ren.
Es war ein schwe­rer Schlag für das Kol­ping­werk, beson­ders aber für die Kf. Pas­sau. Die Nach­fol­ge über­nahm als Prä­ses und Haus­prä­ses Kaplan Kon­rad Seidl, der auch die Leh­rer­stel­le an der Berufs­schu­le über­nahm. Diö­ze­san­prä­ses wur­de Mon­si­gno­re Stein­hart für 2 Jah­re.
Im Jah­re 1969 über­nahm Stadt­pfar­rer Max Abs­mei­er das Amt des Diö­ze­san­prä­ses.
Am 25.08.1967 wür­de anläß­lich der Funk­aus­stel­lung in Ber­lin in der Bun­des­re­pu­blik das Farb­fern­se­hen ein­ge­führt. Im Kol­ping­haus wur­de die­ses Ereig­nis über­tra­gen und gezeigt. Der Saal war vol­ler Men­schen, die sich das Gesche­hen anse­hen woll­ten.
Im Juni 1971 ver­leg­te Prä­ses Kon­rad Seidl sei­nen Wohn­sitz nach Röhrn­bach und gab des­halb das Amt des Prä­ses ab. Alle Anstren-gun­gen einen neu­en Orts­prä­ses zu bkom­men, waren ver­geb­lich.
So kam es, wie es kom­men muß­te.
Statt eines Prä­ses, wur­den sowohl für das Kol­ping­haus, als auch für das Lhr­lings­heim Heim­lei­ter ein­ge­setzt.
Die Wirt­schaft­lich­keit des Kol­ping­hau­ses kam in eine Schief­la­ge. Bereits im Jah­re 1964 wur­den die Deutsch-Ordens­schwes­tern vom Kol­ping­haus abge­zo­gen und muß­ten durch Tarif­per­so­nal ersetzt wer­den.
Räum­lich­kei­ten, die von Fir­men im Kol­ping­haus ange­mie­tet waren, wur­den gekün­digt (Kon­sum). Der Prä­ses wur­de durch einen Heim­lei­ter ersetzt.
Des­halb muß­te die Bischöfl. Finanz­kam­mer dem Kol­ping­haus immer wie­der unter die Arme grei­fen. Des­halb kamen erheb­lich Repa­ra­tur-kos­ten in und ums Kol­ping­haus. Auch muß­ten die Schul­den, die zum Bau des K‑Hauses auf­ge­nom­men wur­den, zurück­be­zahlt wer­den.
1976 wur­den die Mit­glie­der des Ver­eins Kol­ping­haus e.V. von Ver­tre­tern der Bischöfl. Finanz­kam­mer knall­hart mit die­ser Sache kon­fron­tiert.
Am 07. April 1976 wur­de zwi­schen den Ver­tre­tern des Ver­eins Kol­ping­haus e.V.” und der Diö­ze­se ein Über­las­sungs­ver­trag unter-zeich­net, daß das Ver­eins­ver­mö­gen an den Bischöf­li­chen Stuhl über­geht.
Die­se Ver­ein­ba­rung hat­te zunächst eine Gül­tig­kit für 10 Jah­re, und soll­te dar­über hin­aus in die­ser oder ähn­li­chen Form auf­recht erhal­ten blei­ben, wenn es die finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten der Diö­ze­se erlau­ben.
Am 12.05.1986 fand eine Mit­glie­der­ver­samm­lung der Kol­ping­fa­mi­lie Pas­sau statt, in der mit über­wie­gen­der Mehr­heit beschlos­sen wur­de, daß die Kf. Pas­sau kei­ne Mög­lich­keit sieht, das Kol­ping­haus Pas­sau in eige­ner Ver­want­wor­tung und Regie fort­zu­füh­ren.
Das Kol­ping­haus Pas­sau mit Grund­stü­cke ging 1986 an den Bischöf­li­chen Stuhl über. Die Kol­ping­fa­mi­lie und die Dienst­stel­le des Diö­ze­san­ver­ban­des Pas­sau erhiel­ten Arbeits- und Ver­samm­lungs­räu­me im Semi­nar St. VAlen­tin am Dom­platz.
Wir hof­fen und wün­schen uns, daß durch die ander­wei­ti­ge Benut­zung des Semi­nars St. VAlen­tin durch die Hus­tiz­be­hör­de Pas­sau, kei­ne Bein­träch­ti­gung unse­rer Kol­pings­ar­beit zu befürch­ten ist.
Pas­sau, 14. April 2001 © Max Schmu­cker (Vor­stands­mit­glied bei der Kol­ping­fa­mi­lie Pas­sau)

Die Kran­ken­für­sor­ge des 3. Ordens in Bay­ern (e.V.), Sitz in München

In der Pfar­rei St. Anton ist durch die Kran­ken­für­sor­ge des 3. Ordens in Bay­ern die ambu­lan­te Kran­ken- und Wochen­bett­pfle­ge, ver­bun­den mit Fami­li­en­pfle­ge und Betreu­ung des Haus­halts, am 1. Dezem­ber 1933 ein­ge­rich­tet wor­den. Sr. Emma und Sr. Ulb­er­ta leis­te­ten von 19512004 die­sen Dienst in vor­bild­li­cher Wei­se.
Besteht nicht mehr.

Die Legio Mariae Grup­pe St. Anton

tut treu ihren Dienst. Sie wur­de von Pfar­rer Krum­bach­ner ein­ge­führt. Die welt­wei­te Gemein­schaft der Legio Mari­ens“ exis­tiert seit 1921 und setzt sich nach dem Vor­bild der Got­tes­mut­ter unter der Anlei­tung des jewei­li­gen Orts­pfar­rers durch Gebet und akti­ven Ein­satz in den Pfarr­ge­mein­den für die Aus­brei­tung des Rei­ches Got­tes ein. Der Geist, der Marie erfüllt, ist auch der Geist ihrer Legi­on“ heißt es im Hand­buch­der Legio. Beschei­den, mit viel Für­sor­ge und Hin­ga­be und sicher nicht unbe­merkt stel­len die enga­gier­ten Frau­en Monat für Monat z. B. die Geburts­tags­brie­fe an unse­re Jubi­la­re zu, pfle­gen dabei die Gabe des Zuhö­rens, das Ratens und Trös­tens und sind auf die­se Wei­se ein sehr wert­vol­les Bin­de­glied zwi­schen vie­len Pfarr­an­ge­hö­ri­gen und den Seel­sor­gern. Der Besuchs­dienst und die Damen der Legio besu­chen regel­mä­ßig — ins­be­son­de­re an Geburts­ta­gen, Ostern und Weih­nach­ten — kran­ke und betag­te Men­schen in ihren Woh­nun­gen und in Altenheimen.

Das Män­ner­apos­to­lat der Stadt­pfar­rei St. Anton-Passau

wur­de in der Volks­mis­si­on vom 22. Okto­ber bis 6. Novem­ber 1921 durch die P. P. Wie­ner Jesui­ten Josef Fins­ter und Josef Steidl ein­ge­führt.
Der Ver­ein besteht nicht mehr.

Die Män­ner­scho­la

Mit einer klei­ne­ren Grup­pe von 5 Män­nern begann die Cho­ral-Scho­la am 29.07.1986 mit ein­stim­mi­gen Cho­ral­ge­sän­gen unter der Lei­tung von Herrn Fritz Sei­bold.
Im Lau­fe der Jah­re sind neue Sän­ger hin­zu­ge­sto­ßen. Das ermög­lich­te dann durch eif­ri­ge Pro­ben, die wöchent­lich fast jeden Diens­tag statt­fin­den, neben den gewohn­ten Cho­ral­sät­zen auch drei- und vier­stim­mi­ge Chor­sät­ze und Mes­sen von bekann­ten und unbe­kann­ten Meis­tern auf­zu­füh­ren. Der Chor hat der­zeit einen Stamm von 12 Sän­gern. Die­se Zahl soll­te mög­lichst gehal­ten, aber auch neue Sän­ger gewon­nen wer­den, um das hohe musi­ka­li­sche Niveau noch zu erwei­tern. Auf dem Pro­gramm steht jeweils ein­mal im Monat eine Gestal­tung eines Sonn­tags­got­tes­diens­tes, die Mit­wir­kung bei Fest­ver­an­stal­tun­gen und an den Hoch­fes­ten des Kir­chen­jah­res. Chor­pro­ben sind jeweils am Diens­tag um 20.15 Uhr im Pfarrheim.

Die Maria­ni­sche Jung­frau­en-Kon­gre­ga­ti­on St. Anton

wur­de auf ein Gesuch von Pfar­rer Maidl vom 10. Juli 1916, von Bischof Sigis­mund Felix am 14. Juli 1916 unter dem Titel der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis Mariä, kano­nisch errich­tet und am 20. Juli 1916 der Haupt­kon­gre­ga­ti­on Pri­ma Pri­ma­ria in Rom ange­schlos­sen.
Der Ver­ein besteht nicht mehr.
Die Fah­ne ist noch erhal­ten und wird auch heu­te noch bei Umzü­gen mitgetragen.

Die Minis­tran­ten

Als Grund­re­gel gilt, daß ein Minis­trant getauft ist und die Ers­te Hei­li­ge Kom­mu­ni­on bereits emp­fan­gen hat. Daher kann es grund­sätz­lich männ­li­che wie weib­li­che Minis­tran­ten geben. Bereits das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil hat­te klar­ge­stellt, daß es sich beim Dienst der Minis­tran­ten um einen lit­ur­gi­schen Dienst han­delt, der im Sin­ne der täti­gen Teil­nah­me an der Mess­fei­er allen Getauf­ten zukommt. Es lag somit kein theo­lo­gi­scher Grund vor, Frau­en und Mäd­chen vom Altar­dienst aus­zu­schlie­ßen. Die Meß­die­ner tra­gen beim Got­tes­dienst ein lit­ur­gi­sches Gewand. Minis­tran­ten über­neh­men als Hel­fer des Pries­ters und des Dia­kons ver­schie­de­ne Diens­te im Got­tes­dienst. Bei fei­er­lich gestal­te­ten Got­tes­diens­ten tra­gen sie als Thu­rifer­ar das Weih­rauch­faß und als Navi­ku­lar das Schiff­chen beim Ein­zug vor dem Pro­zes­si­ons­kreuz und rei­chen dem Zele­bran­ten das Weih­rauch­fass zur Inzen­sie­rung des Altars, des Kreu­zes, des Evan­ge­li­ars und der eucha­ris­ti­schen Gaben. Ist kein Dia­kon anwe­send, so inzen­sie­ren sie den Zele­bran­ten und die Gläu­bi­gen wäh­rend der Gaben­be­rei­tung. Als Cero­fer­a­re tra­gen Minis­tran­ten Ker­zen und Leuch­ter.
Wäh­rend der Eucha­ris­tie­fei­er berei­ten die Minis­tran­ten als Altar­die­ner zusam­men mit dem Zele­bran­ten den Altar, hel­fen dem Pries­ter bei der Hän­de­wa­schung (Lav­abo), brin­gen nach der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on das Meß­buch und die Altar­ge­rä­te zur Kre­denz zurück und assis­tie­ren bei der Puri­fi­ka­ti­on der Gefä­ße.
Sie rei­chen dem Pries­ter lit­ur­gi­sche Gerä­te wie Weih­rauch­faß, Asper­gill oder hal­ten lit­ur­gi­sche Bücher bereit. Sie brin­gen auch Brot, Wein und Was­ser zum Altar und sam­meln die Kol­lek­te ein (Gaben­pro­zes­si­on).
In der Regel tra­gen Minis­tran­ten als Unter­ge­wand einen roten oder schwar­zen Talar. Dar­über immer das wei­ße Chor­hemd. Statt Talar und Chor­hemd kann auch ein knö­chel­lan­ges wei­ßes Gewand — die Albe — getra­gen wer­den, das die Bezie­hung zum Tauf­kleid beson­ders deut­lich macht.

Minis­tran­ten ver­deut­li­chen, dass der Pries­ter den Got­tes­dienst nicht allein fei­ert. 1947 schaff­te Papst Pius XII. in sei­ner Enzy­kli­ka Media­tor Dei“ Klar­heit, indem er erst­mals offi­zi­ell von Minis­tran­ten“ sprach, die sich nicht im Kle­ri­ker­stand befan­den. Damit war der Grund­stein für die heu­ti­ge Form des Minis­tran­ten­diens­tes gelegt, zu dem grund­sätz­lich jeder geeig­ne­te und getauf­te Katho­lik zuge­las­sen wer­den kann. Der­zeit tun rund 30 Minis­tran­ten ihren Dienst am Altar in St. Anton und Chris­ti Himmelfahrt.

Öku­me­ni­sches Cafe

wur­de am 07.10.2014 von Sr. Eva-Maria Fuß OT und Pfar­re­rin Ulri­ke Häber­lein von der Evan­ge­li­schen Frie­dens­kir­che gegrün­det. Akti­ve Mit­glie­der sind die PGR-Vor­sit­zen­de Annet­te Kie­weg sowie das Ehe­paar Eroms.
Treff­punkt ist der Gemein­de­saal der Friedenskirche.

»Opus St. Petri« – Apos­tel Petrus Verein

Das »Werk vom hei­li­gen Petrus« ist im Jah­re 1889 in Caen von der jun­gen Jean­ne Bigard und deren Mut­ter Ste­pha­nie gegrün­det wor­den. Papst Leo XIII. bestä­tig­te und emp­fahl das Werk. Seit 1929 bestand der Apos­tel-Petrus-Ver­ein auch in der Pfar­rei St. Anton.
Besteht heu­te nicht mehr.

Päpst­li­ches Werk der Glau­bens­ver­brei­tung – »Lud­wig Missionsverein«.

Das Werk der Glau­bens­ver­brei­tung wur­de am 03. Mai 1822 von Pau­li­ne Marie Jari­cot, einer jun­gen Frau aus Lyon gegrün­det, die im Alter von 17 Jah­ren auf ihr wohl­be­hü­te­tes Leben ver­zich­te­te und mit ande­ren jun­gen Frau­en, die in der Fabrik ihres Vaters beschäf­tigt waren, einen geist­li­chen Ver­ein grün­de­te. In der Pfar­rei St. Anton wur­de der Ver­ein am 15. Sep­tem­ber 1918 ein­ge­führt.
Besteht heu­te nicht mehr.

Pfad­fin­der­schaft St. Anton

Gegrün­det am 04.05.1958 mit 18 Wöl­f­lin­gen, auf­ge­teilt in die Rudel Rot, Grün und Blau. Kurat war Koope­ra­tor Brei­ten­fell­ner. Die Wild­lin­ge gaben sich fol­gen­des Ver­spre­chen: Ich ver­spre­che mein Bes­tes zu tun, auf Gott zu hören, dem Wöl­f­lings­ge­setz zu fol­gen und täg­lich ande­ren eine Freu­de zu machen“.
Akti­vi­tä­ten u. a. Teil­nah­me in Pfad­fin­der­klei­dung am Fronleichnahmsfest. 

Lei­tung: Eli­sa­beth Wei­he­rer und Evi Men­acher (spä­te­re Frau Groß­hardt). Stam­mes­füh­rer war Gun­ther Bader.
Die Grup­pe lös­te sich wie­der auf. In den spä­ten sech­zi­ger Jah­ren sind aber wie­der Akti­vi­tä­ten von Pfad­fin­de­rin­nen doku­men­tiert.
Heu­te nicht mehr.

Pfarr­ca­ri­tas-Aus­schuß St. Anton Pas­sau (heu­te Ort­s­ca­ri­tas­ver­band St. Anton = OCV)

Der­sel­be wur­de am 1. Sep­tem­ber 1935 von Pfar­rer Maidl errich­tet und dem 1921 von Msgr. Dr. Karl Dangl gegrün­de­ten Diö­ze­sanca­ri­tas­ver­band Pas­sau ange­schlos­sen. Sein Zweck ist die Zusam­men­fas­sung der Cari­tas­ar­beit inner­halb der Pfar­rei, ihre ein­heit­li­che Lei­tung unter dem Pfar­rer und die wirk­sa­me Behe­bung leib­li­cher und see­li­scher Not­stän­de inner­halb der Pfarr­ge­mein­de St. Anton. 

Der heu­ti­ge OCV ist eine Neu­grün­dung durch Pfar­rer Josef Krum­bach­ner und Cari­tas­di­rek­tor Kon­rad Unter­hit­zen­ber­ger und eine Unter­glie­de­rung des Stadt­ca­ri­tas­ver­ban­des Passau. 

Das geschah am 14.07.1980. Bei der Grün­dung waren 65 Per­so­nen anwe­send. Der 1.Vorsitzende ist in der Regel der jewei­li­ge Pfarrer. 

Zum OCV gehö­ren die Kin­der­gär­ten St. Eli­sa­beth und St. Josef sowie der Schü­ler­hort St. Anton. 

Von 1992 bis 2004 wirk­te Ros­wi­tha Gais­bau­er als Buch­hal­te­rin und Kas­sie­re­rin des Ver­eins. Sie war am Umbau der bei­den Kin­der­gär­ten und der Grün­dung des Schü­ler­hor­tes maß­geb­lich beteiligt.

Die Lei­ter des Pfarrcaritas-Ausschusses:

19801983 Rai­ner Zirn­bau­er 2. Vors. Heinz Podlipsky

19831990 Hans Ger­ner 2. Vors. Heinz Podlipsky

19901992 Anni Högn 2. Vors. Hans Gerner

19921994 Prä­lat Josef Krum­bach­ner 2. Vors. Hans Ger­ner bis 1999

Von Okt.1994 — März. 2004 Pfr. Dr. Josef Wim­mer 2. Vors. Irmgard 

Lim­mer

seit 1999 Von Apr.2004 — 28.12.2007 Zäci­lie Lohr-Schi­schek
2. Vors. Pfr. Josef Bader

Von 28.12.2007 — 10.12.2008 Pfr. Josef Bader 2. Vors. Man­fred Köhler

Seit 10.12.2008 — Pfr. Johan­nes Trum, 2. Vors. Man­fred Köhler

Seit 22.11.2016 — Pfr. Johan­nes Trum, 2. Vors. Dr. Tan­ja Steinberger

Die Pfarr-Ster­be­kas­se St. Anton.

Die­sel­be wur­de durch Pfar­rer Maidl am 26. Novem­ber 1924 ins Leben geru­fen. Sie woll­te ihren Mit­glie­dern ein Ster­be­geld von 250.- DM sichern. Der Ver­ein hat­te 1926 bis zu 1073 Mit­glie­der und
besteht heu­te nicht mehr.

Die Schü­ler­band blue future“

wur­de 2002 von Sebas­ti­an Mey­er gegrün­det. Wei­te­re Mit­glie­der waren: Dani­el Breu, Dani­el und Frank Otto, Clau­dia Wüscher, Mat­thi­as Wüs­tin­ger.
Ihr Reper­toire bestand aus geco­ver­ten und selbst­ge­schrie­be­nen Lie­dern.
Sie hat­ten eini­ge Auf­trit­te mit Rock­mu­sik u. a. am 28.12.2002 After Christ­mas Rock“, am 15.04.2003 Lie­der für den Frie­den“ und ein Son­der­auf­tritt im Juli 2007 3 Tage Zeit für Hel­den“.
Besteht heu­te nicht mehr.

Der Senio­ren­club

wur­de im Janu­ar 1969 von Emmi Forst gegrün­det. Der Club ist sehr aktiv und hat ein sehr umfang­rei­ches Jah­res­pro­gramm.
Es gibt 5 Halb­ta­ges­fahr­ten im Jahr und alle 14 Tage Tref­fen im Pfarr­saal. Dabei wer­den Gra­tu­la­tio­nen aus­ge­spro­chen und der ver­stor­be­nen Mit­glie­dern – auch mit Gedenk­got­tes­diens­ten- gedacht. Es gibt Kreuz­weg- und Mai­an­dach­ten, Oster- und Mai­fei­ern, Som­mer­fes­te und Advent­fei­ern sowie Ein­kehr­ta­ge. Nicht zu ver­ges­sen die Dia-Vor­trä­ge und die Faschings­fei­ern. Es ist eine gesel­li­ge, fröh­li­che Run­de, eine fami­liä­re Gemein­schaft mit ca. 35 – 40 Per­so­nen. Lei­te­rin war von 19941996 war Frau Mai­er und seit 1996 Jah­ren Frau Ger­lin­de Hallhuber.

Volks­mu­sik­grup­pen
bestehen aus der Grup­pe Loh­was­ser (seit 18.10.19762010) und der
Forst­haus-Musi. Bei­de Grup­pie­run­gen gestal­te­ten jähr­lich jeweils eine
Mai­an­dacht in St. Anton, die Forst­haus-Musi auch in Chris­ti Him­mel­fahrt
und nimmt auch am Advent­li­chen Sin­gen und Musi­zie­ren in Chris­ti
Him­mel­fahrt” teil. (Forst­haus-Musi = Hans Gais­bau­er, Ehe­paar Gei­er, Maria Molz-Epp­le, Rein­hold Peut­ler.)

Zug­füh­rer und Schaff­ner Ver­ein Pas­sau (= ZSV)

In den Jah­ren 1932 bis 1936 bestand bereits ein ZSV in Pas­sau, der aber 1936 durch das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime auf­ge­löst wur­de. Der heu­ti­ge Ver­ein besteht seit 1951. Ab die­sem Zeit­punkt ist eine ste­ti­ge kirch­li­che Ver­bin­dung mit der Pfar­rei St. Anton zu ver­zeich­nen, da eini­ge Eisen­bahn­bau­ge­nos­sen­schaf­ten ihre Häu­ser im Gebiet unse­rer Pfar­rei errich­te­ten und des­halb vie­le Eisen­bah­ner unse­rer Pfar­rei ange­hö­ren. Lei­der haben sich die Mit­glie­der wegen struk­tu­rel­ler Maß­nah­men der DB sehr verringert.

Der Ver­ein wur­de 1951 neu errich­tet.

Vier Vor­stän­de waren es bis jetzt, da sieht man wie bestän­dig die­ser Ver­ein zu sei­nen Vor­stän­den ist.
Der ers­te Vor­sit­zen­de war Juli­us Güt­lein, danach kamen Hans Pöppl und Wil­li Schleib­in­ger und jetzt Franz Erntl.

Seit 141 Jah­ren hat Pas­sau Anschluss an das län­der­ver­bin­den­de Schie­nen­netz und ist heu­te einer der bedeu­tends­ten Eisen­bahn­grenz­über­gän­ge nach Öster­reich und Süd­eu­ro­pa. Inter­na­tio­nal berühm­te Züge wie Prinz Eugen, Johann Strauß, Oos­ten­de — Wien Express usw. berüh­ren die Stadt Pas­sau, die auch als Aus­gangs­punkt der Donau­kreuz­fahr­ten in der inter­na­tio­na­len Tou­ris­tik Bran­che einen guten Namen hat. Anteil dar­an haben ins­be­son­de­re die Zug­be­glei­ter der Regio­nen Linz-Pas­sau-Regens­burg. 1972 dem größ­ten Jahr der Ver­eins­ge­schich­te gab es noch 1408 akti­ve beim Bahn­hof Pas­sau. 2005 waren es noch 121. Am bes­ten haben sich die Zug­be­glei­ter gehal­ten mit etwa 80 im Nah- und Fern­ver­kehr zusam­men.

Aber nun zur Geschich­te des Zug­füh­rer- und Schaff­ner Ver­eins Pas­sau. In den Jah­ren 1932 bis 1936 bestand bereits ein ZSV in Pas­sau, der aber 1936 durch das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime auf­ge­löst wur­de. Auf­zeich­nun­gen hier­von sind nicht gefun­den oder bekannt gewor­den.
Nach­dem die Kriegs­wir­ren über­wun­den waren ergriff der Kol­le­ge Alo­is Fors­ter die Initia­ti­ve und leg­te in der Fahr­meis­te­rei eine Ein­tra­gungs­lis­te auf. Und nach kur­zer Zeit waren schon 107 Ein­tra­gun­gen zu ver­zeich­nen. Am 30.0. 1951 wur­de im Gast­haus Grau­er Hase” die Grün­dungs­ver­samm­lung ein­be­ru­fen. Es wur­den damals gewählt:
1 Vorst. Juli­us Güt­lein
2 Vorst. Franz Grün­au­er
1 Kas­sier und Schrift­füh­rer Alo­is Fors­ter,
2. Kas­sier Josef Brum­mer und
2. Schrift­füh­rer Georg Mit­ter­mei­er.

Nach Juli­us Güt­lein über­nahm Hans Pöppl den Vor­stand 13 Jah­re lang und wur­de anschlie­ßend Ehren­vor­stand.
Danach über­nahm 1971 Wil­li Schleib­in­ger den Ver­ein und bekam gleich die schwie­ri­ge Auf­ga­be eine Fah­nen­wei­he durch­zu­füh­ren. Was da geleis­tet wur­de, war in Pas­sau ver­eins­mä­ßig nicht mehr da. Kol­le­gia­li­tät war nicht nur in der Fah­ne Fest­ge­schrie­ben es wur­de aus­ge­lebt und prak­ti­ziert (Kame­rad­schaft, Arbeit, Ehr­lich­keit). Ab die­sem Zeit­punkt ist eine ste­ti­ge kirch­li­che Ver­bin­dung mit der Pfar­rei St. Anton zu ver­zeich­nen, da sehr vie­le Eisen­bah­ner die­ser Pfar­rei ange­hör­ten. Pfar­rer Krum­bach­ner war ein immer­wäh­ren­der Beglei­ter des Ver­eins bei Ver­an­stal­tun­gen, Fest­lich­kei­ten und beson­ders bei den Trau­er­fei­er­lich­kei­ten im Ver­ein — sprich Beer­di­gun­gen.
1995 wur­de Franz Erntl Ver­eins­vor­sit­zen­der und konn­te die Ver­eins­ge­schi­cke mit der Pfar­rei St. Anton weiterführen. 

Pfar­rer Krum­bach­ner wur­de Ehren­mit­glied und als Eisen­bahn­pfar­rer titu­liert. Bis zu sei­nem Able­ben stand der Ver­ein mit Pfar­rer Krum­bach­ner in Ver­bin­dung. Bei den kirch­li­chen Anläs­sen in St. Anton ver­sucht der ZSV stets mit Abord­nung und Fah­ne bei­zu­woh­nen.

Ins­ge­samt in der Zeit des Bestehens des Ver­eins sind nur 4 Vor­stän­de gewählt wor­den, das zeigt die Treue und Zuver­läs­sig­keit unter­ein­an­der. Aus dem Grün­dungs­jahr 1951 sind lei­der kei­ne Mit­glie­der mehr unter uns. © Franz Erntl


© bis 1952 Franz Paul Maidl,
seit 1953 © Gus­tav Gais­bau­er, © Ros­wi­tha Gaisbauer