Frau Stadler, die Leiterin der Einrichtung erklärte den 15 Jugendlichen zunächst das Haus, die einzelnen Stationen und Bereiche und allgemein die Bedürfnisse von alten Menschen, die in einem Heim wohnen und leben. Dann verteilten sich die Mädchen und Jungen im Gemeinschaftsbereich an die einzelnen Tische, um mit den Seniorinnen und Senioren zu spielen. Zur Auswahl standen Mensch-ärgere-dich-nicht (mit behindertengerechten Figuren), Rummikub und ein virtueller Spieletisch, dessen Anwendung die Bewohner äußerst gut beherrschen. Auch eine Ratschecke bildete sich, in der angeregt über Mode sich ausgetauscht wurde. Nach anfänglichen Berührungsängsten waren am Ende alle begeistert, von der Begegnung von Jung und Alt und der Freude am gemeinschaftlichen Spiel. Die Firmlinge empfanden es als große Bereicherung, einmal aus der „Comfort-Zone“ herauszutreten und sich einer Aufgabe zu stellen, an der man anfangs noch unsicher erscheint. Der christliche Auftrag, sozial und caritativ, ein Grundvollzug der Kirche, zu wirken wurde vollends erfüllt.
Text: Birgit Seidler



