Foto: Bayer / pbp
Am Sonntag nahm Domkapitular Dr. Anton Spreitzer im Auftrag von Bischof Stefan die Profanierung der Kirche Christi Himmelfahrt vor, bei der zahlreiche Gläubige und Prominente aus Regionalpolitik und Kultur anwesend waren. Mit dem letzten Gottesdienst endet nun die liturgische Nutzung des Gotteshauses. Ein Einschnitt, der bei vielen Gläubigen, aber auch beim Zelebranten selbst tiefe Emotionen auslöste.
Schon bei seiner Begrüßung am Anfang des Gottesdienstes machte Domkapitular Dr. Anton Spreitzer deutlich, dass ihn dieser Abschied persönlich bewegt. „Wir haben uns lange auf diesen letzten Gottesdienst vorbereitet, und das war manchmal schon nicht so einfach“ und auch jetzt habe er einen ziemlich großen Kloß im Bauch. Gleichzeitig betonte er, dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen worden sei: „Mir ist aber klar, dass das gut überlegt ist und dass es Gründe gibt, vor allem auch finanzieller Art, vor allem auch, wenn man im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens an die Zukunft denkt.“



