Führung durch den Neuburger Wald: „Alte Eichen und andere Kostbarkeiten“

Pfarrverband St. Anton am 15.05.2023

Info Icon Utta Materny

Im Rah­men der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung führ­te Forst­di­rek­tor a.D. Lud­wig Gei­er eine gro­ße Grup­pe inter­es­sier­ter Wan­de­rer durch den Neu­bur­ger Wald ober­halb des Inns bei Ingling.

Am Wan­der­park­platz Ing­ling gab Herr Gei­er zunächst eine kur­ze Ein­füh­rung in die Geschich­te des Neu­bur­ger Wal­des, der 1730 in den Besitz des Pas­sau­er Fürst­bi­schofs über­ging und 1803 durch die Säku­la­ri­sa­ti­on in Bay­ern zum Staats­forst wur­de. Mit­te des 19. Jahr­hun­derts sorg­te der Forst­mann Johann Win­ne­ber­ger dafür, dass stark abge­holz­te Flä­chen beson­ders mit Eichen und ande­ren Laub­bäu­men auf­ge­fors­tet wurden.

Wäh­rend der Wan­de­rung erklär­te Lud­wig Gei­er, wie der Wald gepflegt wird, er wies auf beson­ders mäch­ti­ge Eichen- und Buchen­ex­em­pla­re hin, erläu­ter­te, wor­an man die ver­schie­de­nen Bäu­me und Büsche erkennt und zeig­te, dass das sog. ​„Tot­holz“ gar nicht tot ist, son­dern als Nähr­bo­den für aller­lei Lebe­we­sen dient. Er führ­te die Grup­pe auch zu einem Wald­be­reich, der als sog. ​„Natur­wald­re­ser­vat“ per Gesetz vor grö­ße­ren mensch­li­chen Ein­grif­fen geschützt wird um wie­der zu einem ​„Urwald“ zu werden.

Herr Gei­er beant­wor­te­te kom­pe­tent und anschau­lich alle Fra­gen der Zuhö­rer und erklär­te sich ger­ne bereit, im Herbst eine wei­te­re Wald-Wan­de­rung anzubieten.

Text: Utta Materny

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