Das Jahr 2025 ist ein bedeutendes Albert-Schweitzer-Jubiläumsjahr, in dem gleich zwei wichtige Gedenktage begangen werden, so Imme Eroms, nämlich der 150. Geburtstag und der 60. Todestag. Zur Einführung bekamen wir einen sechsminütigen Film mit einer Kurzfassung seines Lebens gezeigt. Im Anschluss ging das Ehepaar Eroms genauer auf die verschiedenen Stationen des außergewöhnlich talentierten Mannes ein. Schon in jungen Jahren promovierte er in Philosophie und Theologie, war ein renommierter Organist und Bach-Experte und veröffentlichte bedeutende theologische Werke. Im Alter von 30 Jahren promovierte er in Medizin, um in Afrika als Missionsarzt arbeiten zu können. Bekannt ist Albert Schweitzer vor allem für die Gründung seines Krankenhauses in Lambaréné im heutigen Gabun und seine Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“. Für sein humanitäres Engagement erhielt er 1952 den Friedensnobelpreis. Das Publikum dankte mit kräftigem Applaus für den einstündigen Vortrag und Anette Kieweg überreichte dem Ehepaar Imme und Hans Werner Eroms ein kleines Präsent. Das nächste Ökucafe mit Weihnachtsfeier findet am 17. Dezember wie immer um 14.30 Uhr im Gemeindesaal der Friedenskirche statt.
Text: Anette Kieweg



