Mit der Männerschola St. Anton in der Partnerstadt Budweis

Pfarrverband St. Anton am 09.09.2025

Info Icon Maria Barth

Nach mehreren Jahren Pause hat die Männerschola St. Anton wieder einen mehrtägigen Ausflug unternommen.

Von Maria Barth bes­tens geplant und orga­ni­siert, ging es zusam­men mit den Frau­en nach Tsche­chi­en in die Part­ner­stadt Bud­weis. Mit fünf Pkws mach­ten wir uns am Frei­tag Mit­tag bei bes­tem Aus­flugs­wet­ter auf den Weg. Die zwei Stun­den Fahrt durch den Böh­mer­wald vor­bei an Wal­lern und Pracha­titz ver­gin­gen wie im Flug, gegen 15.00 Uhr erreich­ten wir unse­re Pen­si­on in Bud­weis. Da zwei der Mit­rei­sen­den an die­sem Tag Geburts­tag hat­ten, wur­den wir kur­zer­hand in eines der Zim­mer zum gemein­sa­men Fei­ern ein­ge­la­den. Unser guter Musi­ker­freund und Scho­la­be­glei­ter Wil­li Bau­er spiel­te gleich ein Geburts­tags­ständ­chen und mit einem Gläs­chen Sekt wur­de auf die Geburts­tags­kin­der ange­sto­ßen. Zum Abend­essen gin­gen wir in das nahe gele­ge­ne Restau­rant Sol­nice, einem frü­he­ren Salz­haus, wo wir aus­ge­zeich­net geges­sen und uns das Bud­wei­ser Bier schme­cken lie­ßen. Am Sams­tag Vor­mit­tag war Treff­punkt am gro­ßen, recht­ecki­gen Haupt­platz, der von baro­cker und goti­scher Archi­tek­tur gesäumt ist. Eine deutsch­spra­chi­ge Füh­re­rin erklär­te uns die Fas­sa­de des baro­cken Rat­hau­ses und den schwar­zen Turm, der von Legen­den
umwo­ben ist. Wei­ter ging es zum Dom St. Niko­laus, wo wir zwei Tai­zé­lie­der san­gen. Nach ein­ein­halb Stun­den ende­te die Stadt­füh­rung vor dem Domi­ni­ka­ner Klos­ter, neben dem sich ein herr­li­cher Gar­ten mit Sitz­bän­ken befin­det. Dort wur­den wir von Maria Barth und Rita Kin­der­mann mit Sand­wi­ches, Kuchen und Obst ver­sorgt. Nach­dem wir noch die herr­li­che goti­sche Klos­ter­kir­che besich­tigt haben, mach­ten sich die Män­ner und eini­ge Frau­en auf den Weg nach Hlub­o­ká, 14 km von Bud­weis ent­fernt, wo die Scho­la in der Kir­che St. Johan­nes Nepo­muk am Sonn­tag sin­gen wird.
Nach einer Stun­de Pro­be und Stär­kung mit Kaf­fee und Kuchen ging es zurück in unse­re Pen­si­on. Zum Abend­essen waren wir im Restau­rant Kavar­na, anschlie­ßend spa­zier­ten wir an der Maltsch ent­lang zum Stadt­kern und dann zurück in die Pen­si­on. Am Sonn­tag hieß es früh auf­ste­hen, um 8.00 Uhr war Abfahrt nach Hlub­o­ká. wo um 9.00 Uhr in der Kir­che St. Johan­nes Nepo­muk die Mes­se begann. Der Orts­pfar­rer begrüß­te uns auf deutsch und sag­te, er freue sich sehr, dass der heu­ti­ge Got­tes­dienst von den Gäs­ten aus Pas­sau gestal­tet wird. Die Män­ner­scho­la St. Anton sang unter der Lei­tung von Fritz Sei­bold die Wald­ler Mes­se“, beglei­tet von Wil­li Bau­er auf dem Akkor­de­on. Am Ende des Got­tes­diens­tes bedank­te sich Pfar­rer Tomas van Zav­rel bei den Scho­la­ren und Wil­li Bau­er für die sehr schön gesun­ge­ne Mes­se, die Got­tes­dienst­be­su­cher spen­de­ten lang anhal­ten­den Applaus. Dann mach­ten wir uns zu Fuß auf den Weg hin­auf zum Schloss Hlub­o­ká, einem neu­go­ti­schen Schloss mit einer wun­der­schö­nen Park­an­la­ge. Nach vie­len Foto­shoo­tings ging es zurück zu den Autos und nach Jan­kow in den Orts­teil Holašo­vice. Das aus Höfen im süd­böh­mi­schen Bau­ern­ba­rock bestehen­de Dorf zählt zum UNESCO-Welt­kul­tur­er­be. Nach einem vor­züg­li­chen Mit­tag­essen und einem Rund­gang durch das Dorf bedank­te sich Fritz Sei­bold bei Maria und Mar­tin Barth , sowie bei Rita Kin­der­mann für die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung die­ses unver­gess­li­chen Aus­flugs und bei allen Mit­fah­ren­den für das schö­ne, gemein­sa­me Bei­sam­men­sein. Die Pla­nun­gen für das nächs­te Jahr lau­fen bereits, denn 2026 fei­ert die Män­ner­scho­la St. Anton ihr 40 jäh­ri­ges
Bestehen.

Text: Anet­te Kieweg

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