Nach dem großen Einzug der Kinder in die Kirche St. Peter zusammen mit den Ministranten begrüßten sie die Gottesdienstbesucher mit einem fröhlichen Lied. Anschließend feierten sie zusammen mit ihren Kindergärtnerinnen die Kinderliturgie im Pfarrsaal. Dabei stand die Heilige Barbara mit Mittelpunkt. Barbara bekannte sich zur Zeit der Christenverfolgung zum christlichen Glauben. Ihr Vater, ein römischer Soldat, ließ sie zur Strafe ins Gefängnis sperren. Auf dem Weg dorthin fand Barbara einen Kirschzweig, der an dem Tag, als Barbara starb, erblühte.
Während die Kinder ihre eigene Liturgie feierten, hielt der Jugendpfarrer Hubertus Kerscher den Gottesdienst für die Erwachsenen. Auch hier standen junge Christen im Mittelpunkt der Predigt. Als Antwort auf die Frage, wie man Jugendliche in die Zukunft begleiten könne, nannte Kerscher die Resilienz als Schlagwort. Es müsse mindestens einen Erwachsenen geben, der an das Kind glaube; das Kind sollte die Möglichkeit haben, sich selbst einzubringen; und es sollte Zugang zu einer nichtmateriellen Weltsicht bekommen. Aufgabe der Erwachsenen sei es, so Kerscher, die Jugendlichen zur Selbstverwirklichung zu führen.
Gemeinsam feierten die Kindergartenkinder und Erwachsenen dann die Kommunion und der Gottesdienst wurde mit einem bekannten Nikolauslied der Kinder abgeschlossen.
Vor der Kirche boten die Ministranten ein reichhaltiges Kuchenbuffet an, das regen Zuspruch bekam. Die eingenommenen Spenden gehen in die Mini-Kasse, aus der u.a. die gemeinsame Adventsfeier finanziert wird.
Text: Utta Materny



