In seinen Begrüßungsworten betonte Pfr. Dr. Spreitzer, wie wichtig das Beten sei, aber nicht mit leeren Worten, sondern mit dem Herzen. Genauso wichtig sei es, dass die Ministranten ihren Messdienst nicht nur als Ritual verstehen, sondern als Gemeinschaft mit Gott und den Menschen.
Unter der Leitung der Gemeindereferentin Birgit Seidler, die die „Minis“ mit viel Engagement auf ihre Aufnahme vorbereitet hatte, sowie der Oberministranten wurden die Jungen und Mädchen in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Jeder bekam eine Urkunde und ein Kreuz überreicht. Ihr Dienst wurde mit Sonnenblumen verglichen: Man kann sie, so wie das Kreuz, von Weitem sehen; sie lächeln uns entgegen und laden uns ein, so wie die Kirchenglocken; sie leuchten hell und strahlend, so wie Kerzen; sie stehen als Symbol für Freude, so wie das Wort Gottes; sie verleihen einem Garten Duft und Glanz, so wie der Weihrauch; sie sind die Frucht der Erde, so wie Brot und Wein; und sie brauchen Wasser zum Leben, so wie das Weihwasser uns reinigt. Zum Abschluss des Aufnahmerituals fragte Pfr. Spreitzer alle neuen Minis, ob sie bereit seien zu ihrem Dienst am Altar und alle antworteten mit einem lauten und ehrlichen „Ja“.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurden außerdem drei langjährige Minis verabschiedet: Luisa Stefenelli, Julian Fischer und Liam Resch, außerdem wurde Anna Maria Kaiser als neue Oberministrantin vorgestellt.
Mit langem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher bei den Ministranten für ihre Breitschaft, sich in den Dienst für eine lebendige Gemeinde zu stellen.
Text: Utta Materny



