Unter dem Titel „Frauen betrachten und beten den Kreuzweg“ versammelten sich zahlreiche Teilnehmerinnen, um gemeinsam den Leidensweg Jesu zu betrachten und im Gebet zu vertiefen.
Im Mittelpunkt stand ein außergewöhnlicher Kreuzweg: ein handgefertigtes Kunstwerk in Patchwork-Technik, das im Jahr 2005 von Frauen der Passauer Patchworkgruppe gestaltet wurde. Die Entwürfe zu den 14 Stationen stammen von der Künstlerin und Frauenbundmitglied Ursula Kobler, welche die Entstehungsgeschichte anfangs vorstellte.
KDFB-Bildungsreferentin Tanja Kemper und Gemeindereferentin Birgit Seidler beteten und sangen vor und führten so durch die einzelnen Stationen. Als Vorlage für das gemeinsame Gebet diente der „Kreuzweg der Frauen in der Hoffnung auf Frieden“, der 2022 von Walburga Westenberger verfasst und nun von Tanja Kemper angepasst wurde.
Die Kombination aus Betrachtung, Gebet und Gemeinschaft eröffnete neue Zugänge zum Kreuzweg und lud dazu ein, das Leiden und die Hoffnung der Passion Jesu auf persönliche Weise zu reflektieren.
Text: Julia Praßer



