Der Jugendpfarrer Hubertus Kerscher zog mit einer großen Gruppe des Kindergartens St. Peter ein, begleitet von zahlreichen Ministranten, die am Tag vorher unter der Leitung der Gemeindereferentin Birgit Seidler den Erntedankaltar gestaltet hatten.
Nach dem Begrüßungslied der Kinder durften sie zusammen mit ihren Kindergärtnerinnen eine kindgerechte Liturgie im Pfarrsaal feiern. Gespannt lauschten sie dort der Geschichte vom ängstlichen Spatzen, der sich um alles Sorgen machte: um das Futter, vor dem Fliegen, vor den Gefahren außerhalb seines Nestes, vor seiner Zukunft. Und immer wieder wurde ihm die Angst genommen und er fand sich von Gott geschützt und versorgt.
Pfarrer Kerscher verwies in seiner Predigt für die erwachsenen Gottesdienstbesucher auf die Schöpfung, die eigentlich gut ist und uns noch immer das Paradies erkennen lässt durch die Blumen und die Früchte des Feldes, die Sterne am Himmel und die Augen der Kinder. Aber die Dinge der Schöpfung sind auch vergänglich und wir Menschen müssen sie immer wieder neu gestalten, um sie in ihrer Schönheit zu erhalten. Unsere größte Ressource ist dabei der Glaube, wie Kerscher betonte.
Am Ende des Gottesdienstes konnten alle Gemeindemitglieder die Früchte und die Dekoration des Erntedankaltars nach Hause mitnehmen. Die eingenommenen Spenden kommen der Ministrantenkasse zugute.
Text: Utta Materny



