Zunächst wurde bei lebhafter Unterhaltung Kaffee, Apfelkuchen und Zwetschgendatschi genossen. Das Motto dieses Nachmittags war „ Mein erster Schultag“ und so wurde reihum erzählt, wie es damals so war. Die Ältesten unter uns berichteten, dass sie einen Schulranzen aus Pappe hatten, andere erinnerten sich an eine kleine Schultüte oder an ihren weiten Schulweg. Dann übergab Anette Kieweg das Wort an Schwester Eva-Maria. Die Deutschordensschwester und Mitbegründerin des Ökumenischen Cafes hatte ein Buch von Paulo Coelho mitgebracht und las uns die „Geschichte vom Bleistift“ daraus vor. Dabei handelt es sich nicht um die Erfindung des Bleistifts, sondern um eine allegorische Erzählung, die eine Großmutter ihrem Enkel erzählt, um ihm die „fünf Eigenschaften eines Bleistifts“ beizubringen, die ihm helfen sollen, ein erfülltes Leben zu führen. Diese Eigenschaften sind: eine lenkende Hand, das Anspitzen müssen, die Möglichkeit der Korrektur, dass die Mine wichtiger ist als das Holz und dass der Bleistift eine Spur hinterlässt. Schwester Eva-Maria bekam großen Applaus für die tiefgründige Geschichte. Als kleine Erinnerung an diesen Nachmittag bekam jeder von uns einen Bleistift mit Radiergummi und einen kleinen Notizblock geschenkt. Unser nächstes Treffen findet am Mittwoch, 15. Oktober um 14.30 Uhr, wie immer im Gemeindesaal der Evangelischen Friedenskirche statt.
Dann dürfen wir Anton Hofbauer begrüßen, der über den bekannten Wallfahrtsort Lourdes berichtet.
Text: Anette Kieweg
Anette Kieweg



