Diavortrag über Lourdes

Pfarrverband St. Anton am 20.10.2025

Info Icon Anette Kieweg

Am vergangenen Mittwoch fand das Ökucafe im Pfarrsaal St. Peter statt, da die Zufahrt zum Gemeindesaal der Friedenskirche zur Zeit nicht befahrbar ist. 

Bei ange­reg­ter Unter­hal­tung lie­ßen sich die Gäs­te Kaf­fee und selbst­ge­mach­te Kuchen schme­cken. Dann begrüß­te Anet­te Kie­weg mit Anton Hof­bau­er (im Bild 1. von rechts) ein Gemein­de­mit­glied aus der Pfar­rei St. Peter, der ange­bo­ten hat­te, bei uns einen Dia­vor­trag über Lour­des zu hal­ten. Herr Hof­bau­er hat­te im April die­sen Jah­res über Pater Lau­ren­ti­us, einem Schul­kol­le­gen, mit dem Maria­ni­schen Lan­des­ko­mi­tee Wien eine Pil­ger­rei­se in den welt­be­rühm­ten Wall­fahrts­ort in Süd­frank­reich gemacht. Zu Beginn schil­der­te Herr Hof­bau­er das Leben von Ber­na­dette Sou­bi­rous, einem 14jährigen Mäd­chen, das im Jahr 1858 ins­ge­samt 18 Mal die Jung­frau Maria in der Grot­te von Mass­a­biel­le sah. An Hand von vie­len Bil­dern lern­ten wir die Stadt Lour­des mit ihren alten, schö­nen Häu­sern, den zahl­rei­chen Hotels und Andenken­lä­den ken­nen. Beein­dru­ckend das rote Band auf den Stra­ßen, das für Roll­stuhl­fah­rer reser­viert ist und zum hei­li­gen Bezirk führt. In die­sem Bereich befin­den sich die Grot­te, in der die Mari­en­er­schei­nun­gen statt­fan­den, meh­re­re Kir­chen, die Quel­le mit dem Lour­des­was­ser und Ein­rich­tun­gen für die Pil­ger wie das Kran­ken­haus. Die­ser Bereich ist das Herz der Stadt und der Haupt­ort für Gebe­te und Pro­zes­sio­nen und ein Ort der Stil­le. Zur Rei­se­grup­pe gehör­te auch Uli Dam­beck, gebür­ti­ger Pas­sau­er und heu­te Augus­ti­ner Chor­herr in Rei­chers­berg, der sich als Stadt­füh­rer zur Ver­fü­gung stell­te. Mit ihm besich­tig­te man das Eltern­haus von Ber­na­dette, ver­schie­de­ne Kir­chen und Muse­en. Spon­tan sang Anton Hof­bau­er in einem inter­na­tio­na­len Chor mit, der sich in der unter­ir­di­schen Basi­li­ka zusam­men­fand und dort vor meh­re­ren tau­send Gläu­bi­gen den Got­tes­dienst gestal­te­te. Einer der Höhe­punk­te der Rei­se war für Anton Hof­bau­er die gro­ße Pro­zes­si­on, die sei­ne Pil­ger­grup­pe anfüh­ren durf­te und die ihn emo­tio­nal sehr bewegt hat. Er hät­te in sei­nem Leben noch nie so vie­le Roll­stüh­le und beten­de, hoff­nungs­vol­le Men­schen gese­hen, so Hof­bau­er. Dem­nächst wird er sich für die Pil­ger­rei­se 2026 anmel­den, er möch­te unbe­dingt noch­mals nach Lour­des kom­men. Anet­te Kie­weg bedank­te sich mit einem klei­nen Prä­sent für den inter­es­san­ten, kurz­wei­li­gen und emo­tio­na­len Vor­trag, die Gäs­te spen­de­ten kräf­tig Applaus und tausch­ten sich im klei­nen Kreis noch mit Anton Hof­bau­er aus. Das nächs­te Öku­ca­fe fin­det am Mitt­woch, 19. Nov. 25 wie immer um 14.30 Uhr statt, wo, wird recht­zei­tig bekannt gege­ben. Unser The­ma: 60. Todes­tag von Albert Schweit­zer mit dem Ehe­paar Imme und Hans-Wer­ner Eroms.

Text: Anet­te Kieweg

Info Icon Birgit Werbik

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