Dem Licht entgegen – Pilgerwanderung im pastoralen Raum zu Maria Lichtmess

Pfarrverband St. Anton am 06.02.2026

Info Icon Andrew Otto

Mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Stadt-Pilgerbegleiter Georg Handwerker (PV Straßkirchen) , Jochen Jarzombek (PV St. Anton) und Andrew Otto (PV Altstadt-PA) am Sonntag, 1. Februar bei winterlichen Außentemperaturen unterwegs. 

Das Mot­to war dem Kir­chen­jahr ange­passt und hieß am Vor­tag von Maria Licht­mess ​„dem Licht ent­ge­gen“ und so durf­ten die Pil­ger Jesus, dem Licht der Welt, ent­ge­gen pilgern.

Die Grup­pe traf sich in der Pfarr­kir­che St. Anton, alle erhiel­ten eine Pil­ger­ker­ze und die Teil­neh­men­den hin­gen ein­an­der einen Pil­ger­kreuz­an­hän­ger mit Segens­wunsch um. 

Sodann ging es in die Kapel­le des Kli­ni­kums Pas­sau. Der Auf­ent­halt im Kli­ni­kum ist für vie­le eine dunk­le Zeit – umso wich­ti­ger sind lich­te Augen­bli­cke des Besuchs oder des Zuspruchs. Das ​„Nunc Dimi­tis“ des alten Sime­on, dem die wei­se Pro­phe­tin Han­na zur Sei­te gestellt wur­de, wur­de medi­tiert. Als Impuls wur­de das ​„Nunc Dimi­tis“ des alten Sime­on, dem die wei­se Pro­phe­tin Han­na zur Sei­te gestellt wur­de, von Andrew Otto vor­ge­tra­gen. Wir fin­den die­se Stel­le im Lukas­evan­ge­li­um: Lukas, der Arzt, pas­send zum The­ma Klinikum.

Am Ufer des Inn wur­de noch­mals auf die Per­son des Sime­on ein­ge­gan­gen und mit gre­go­ria­ni­schem Gesang stimm­te sich die Grup­pe auf die nächs­te Etap­pe, der Stre­cke des Schwei­gens, ein. Über das Was­ser­kraft­werk führ­te der Weg zum Weg­kreuz bei Ing­ling, wo das Schwei­gen gebro­chen wurde. 

Auf der nächs­ten Pas­sa­ge bis zum Inn­stadt­fried­hof waren die Pil­ge­rin­nen und Pil­ger ange­hal­ten, sich über ihre Inspi­ra­tio­nen, Emp­fin­dun­gen und Gefüh­le beim Schwei­gen aus­zu­tau­schen – und zwar mit einem bis dahin unbe­kann­ten Mit­pil­gern­dem. Am Fried­hof selbst wur­de für die Toten des ver­gan­ge­nen Jah­res sowie für alle Kriegs­op­fer gebetet.

Schließ­lich ging es über den Fün­ferl­steg zur Votiv­kir­che, wo Pater Alo­is die Grup­pe hoff­nungs­froh erwar­te­te und mit per­sön­li­chen Wor­ten bei den Pas­sau­er Maris­ten herz­lich begrüß­te. In einer Abschluss­run­de fand jede und jeder Wor­te der Refle­xi­on und des Danks für die gemein­sa­me Zeit mit der Grup­pe und mit Gott. Den Abschluss bil­de­te ein gesun­ge­nes Magni­fi­cat und der Segen Gottes.

Nach der Pil­ger­wan­de­rung erfolg­te die bei den Stadt­pil­gern zur Tra­di­ti­on gewach­se­ne Ein­kehr im Wirts­haus. Der Aus­tausch bei Kräu­ter­tee, Bier, Sup­pe und Schnit­zel war erqui­ckend, wert­schät­zend, besinn­lich, froh und moti­vie­rend. Der Beweis ist gelun­gen, daß Pil­gern auch im Win­ter geht. Alle sind aber schon auf die Stadt­pil­ger­wan­de­rung im Som­mer gespannt! Ver­an­stal­ter waren die KEB Pas­sau und die STADTPILGER.

Text: Andrew Otto

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